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wylre; 1492 Mai 8.: Johann von Vorsehen, Mais Bache;1485 Oktober 6.: Tilmann Heller; 1491 September 19.:Johann von Urdingen, Wilhelm von Meysheim, Dietrichvon Kerpen; 1511 August 17.: Johann von Thuere, Til-mann von Wildenrocle, Johann Bachern, Peter Vuystgen,Johann von Loyssheim, Adam von Pirne; 1517 August 7.:Johann von Birgel, Wilhelm Hoemiddaich; 1536 Juni 20.:Werner A r on Wedendorp, Heinrich von Merken, JohannPontz, Franz von Meisheim, Johann Voelre und Johannvon Rode.
Aus den Namen dieser Schöffen ist interessant beson-ders der von 1335 Dutgen, jedenfalls ein Urahne derheute hierorts noch ansässigen, alt Dürener Familie Deut-gen, (vergl. S. 62 Doytgin.) Der 1362 genannte Johannin der Wirdilgasse beweist, dass damals schon die heutigeWirteistrasse angebaut war, und Johann an dem Ziend-hoyve gibt uns heute für 1414 Kunde vom Zehnthofe. DerName Hoesch kommt auch schon 1395 und 1406 vor,ausserdem der alt Dürener Name Stör 1335 und 1406(Stoir.)
Das religiös-kirchliche Wesen durchdrang im Mittel-alter alle Verhältnisse und bildete die St. Martins-, spätervulgo St. Annakirche immerfort den Mittelpunkt der gei-stigen Entwickelung Dürens. Auf der Stelle der altenBurgkapelle Pipin's und Karl's des Grossen stand zurZeit Otto's des Grossen (941) eine hinlänglich dotirte Kirche.Sie stammte aus fränkischer Zeit und hat sich ursprüng-lich aus der zur königlichen Pfalz daselbst gehörigen Ka-pelle entwickelt. Ihr gehörte der Zehnte vom Königshofin Düren. Am 25. November 941 schenkte Kaiser Ottol.die Einkünfte der Kirche zu Duira der Krönungskirchezu Aachen und am 17. Januar 966 wurde diese Schenkungder Kirche nebst ihrem Zubehör bestätigt. Düren hat über-haupt zum Marienstift in Aachen in mannigfaltigen Bezie-hungen gestanden.
Am 2. August 1312 schenkte König Heinrich VIII.