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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
Entstehung
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Jahre 1816 wurde am ehem. Hofe Meisheim zwischen Dürenund Binsfeld ein römischer Sarkophag aus Sandstein mitKnochen und Scherben gefunden. Im Kelzer Felde fandman eine römische Opferschale, römische Ziegel sowie zweiUrnen, bei Drove viele römische Ziegel. In Jülich ist manvielfach auf römische Mauerreste gestossen. Im Mai 1878wurde in Mariaweiler beim Neubau der Pfarrkirche ein rö-misches Bad (zu einer komfortablen römischen Villa gehö-rig) aufgedeckt. Es fanden sich u. a. der Heizraum mitdem Ofen sowie auf dem Boden eines anderen Raumesdie kleinen Ziegelpfeiler, welche den Boden des tepidariumzu tragen pflegen. Von dem Luftheizungskanal war eingrosses Stück erhalten, ebenso fand sich eine Anzahl rö-mischer Ziegel, welche die heisse Luft an den Wändendes tepidarium entlang leiteten. Man fand eine beschrie-bene Ziegelplatte, welche Zangemeister im Jahrbuch desVereins von Alterthumsfreunden im Rheinland, Heft 67S. 73,- als die Notiz eines Ziegelarbeiters über die aneinem Tage von ihm hergestellte Anzahl von Ziegeln er-klärt hat.

Die meisten Funde sind Privatsammlungen einverleibtworden. Einiges befindet sich in unseren städtischen Samm-lungen auf der Bibliothek, im Parterresaale des neuenRathhauses sowie im städtischen Wasserwerksthurm. DerUmstand, dass ringsherum und in Düren solche Funde ge-macht wurden, beweist die hohe Kultur auch unserer Ge-gend zur Römerzeit.