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Theil 2 (1751)
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461
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^chtlich von selbiger Schnittlinge bekommen kamueine es ist zu befürchten, daß die schlimme Wit-,/W/ und der schlechte Fortgang den die bereitsi,., ^"geland angelegte wenige Weinberge gehabtdie ferneren Versuche hindern mögten,wie--dai, ^^^üde wäre, WANN solches geschehen sollt?:

h.^was die schlimme Witterung anbelanget, soch die Weinberge in andern Ländern selbigeik, , auszustehen, und der Wein den sie diedg^Atzten Jahre gebracht, ist schlecht gewesen,so,^ „ k Weinhändler in Engeland selbigen mit

i,». ,'larcken Weinen der vorigen Jahre gemischet,lhn am Mann zu bringen. Was aber den^ Fortgang anbelanget, den einige, die Wein-

lit,^ ^^.^leget, gehabt haben , sü ist solcher einigAllein dem zuzuschreiben, daß sie so wohl in derAM des Bodens und der Lage, als mich der Re,».^rten, und in der Weite in welcher sie selbigedj. Ajet, oder auch im SchnittUNd in der Wart,^ Regeln so Man ihnen vorgeschrieben, nicht beob,hab^. In allen diesen Dingen aber darf>m gerinczsten nichts versehen / Wie mich ver«s^/^Ne Versuche gelehret haben. Diejenigen Ob,^ ^lones aber, so ich, das Keltern, Machen unvde. /^des Weines betreffend, angestellet habe,weri'ch in dem Artickel VVein anführen.

kiibcrr/j oder^-bu5n. Heidelbeeren.

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Älumc bestehet aus cikirm unh

^ "afchenförmlg. Aus dem Reich derselben^lu Scempfkl, ver im obern Theil der

gleich ei„em Nagcl vest styer, und her,^',0" weichek mir einem Nadel versehe,^ oruchr oder Seerö wird , die voll Saftres^ insgemein kleine Gagmenkörner enthält

^ Die Sorten sind:

Ouibu5cizm,leu ^vrtillUs

K. Grosse Heidelbeeren.

^ folii8 objongis crcnztiSj 5ru<^u

^'^me. d. k. p. Schwarze Heidelbeeren.

fem^er virens fruäiu rubro. ^.ü.

Heidelbeeren.

l!v^> lo/>l?^ ^rkiopicz, bnxi minorig kolicjj

^bicznribuz. tt. Aethiopische Heiden^»n/ kleinen Buchsblättern, und weisser

!>jrs' >mericznz, kolil8 subrotunciiz

^ ^ Zijverso lizscentibuz, iloribus minimizpzrvo 1-ubro. Americanische»qa.^eeren , mit rundlichteN rauen Blättern so

Der Chawcttr ist;

Wachsen, kleinen grünlichten BlNmen,^ k^^er Frucht, insgemein St. Peters,

sh^ erste und dritte Sorte wachsen in I?ork-»»rdlj'.Derbyshire, Westmorelanv, und andernÄ, ^ Gegenden von Lngeland, wie auch aufdey./'An, und andern lufftigen Bergen verschie-bt -"e von iLuropa wild, lassen sich aber!>>, Gärten um Londen durch Kunst zie,Hj/ Aß sie wachsen und Frucht bringen sollten,sptin^'le wird insgemein in den Orten wo sie ur-

trjg^uch wachst , drey bis vier Schuh hoch , unddies/b'^le Früchte, welche die armen EinwohnerLänder sammeln, und auf den Märckten zu

u. Theil,

Todten :c. verkaussen^ Die dritte Sorte ist ^einesehr mederige Pflanze, indem sie selten höher wächstals dex kleine holländische Buchs , den man zuEinfassung der Rabatten gebraucht. Sie brmgran den Orten wo sie urspringlich wächst/viele rotheFrüchte, wächst aber selten in Gärten,sie müstedannin einem starcken kalten Boden,an einem schattigenOrt stehen.

Die zweyte Sorte ist in sumpfichten und Mora«stigen Heiden, verschiedener Tbnle von Lngeland,sehr gemein, und wächst an dergleichen Orten dreyoder viel' Schuh hoch, trägt auch sehr viel Früchte/die im 'Zulio reif werden , und von armen Leutenzu eben dem Gebrauch wie die erste Sorte gesmn-melt werden.

Sie ist auch sehr schwer iN Gärten zu ziehen.Dieeinige Manier solches zu thun , bestehet darinnen,dnß man einige Pflanzen, im Frühling, da wo sieursprmgiich wachsen, aushebe, einen Erdball an denWurzeln lasse, und sie in einen nassen , schattigenTheil des Gartens versetze, woselbst sie, wann derBob?n nicht zu fett oder warm ist, ziemlich wohlwachsen werden, wann man den Boden mcht um-gräbt öder säubert: dann sie wachsen an dergleichenOrten,wo niemalen etwas gebauet wird am besten.Diese Sorte verordnet das Collegium medicumzum Ärzeneygebrauch.

Die vierte Sorte ist eine zarte Pflanze welche inden Garten derjenigen gehalten wird, so Lichcibervon ausländischen Pflanzen sind. 'Man vermehretsie durchs Einlegen, welches im Frühling vorzuneh,men , wobey zu beobachten, daß man denjenigenTheil der in den Boden kommer, etwas aufschlitze,wie beym Einlegen der Nelcken gewöhnlich ist: beytrockenem Werter müssen sie öffrers begossen wer/den, welches ihre WurzeluNg starck befördert. Imfolgenden Frühling k«n man sie von den altenPflanzen abschneiden, jede in eineN besondern mitsiarcker frischer Erde angefüllten Topf setzen,und inein temperirtes Mistbeet bringen , welches ihre neueWurzeluNg befördert; dabey müssen sie aber auchNoch Mit Matten gegen die Sonne im Schattenge'?halten,und össters begossen werden.

Im Sommer kan man diese Pflanzen mit an-dern ausländischen Gewächsen an die freye LuffesekeN ; im Vvtmer aber Mus man sie in das Ge,wacbshauö bringen , wo man ihnen bey gelindemWetter, so viel Möglich, frische Lusst geben soll 5auch müssen fieöffters begossen werden,sonst wachsensie ivcht.

Es blühen diese Pflanzen im Vvinrer und Früh,ling,bringen aber in diesem Land selten Frucht.

Die sünsste Sorte, wird eine sechs bis siebenSchuh höhe Staude, und ob sie gleich urspringlichiN America wachst , verträgt sie doch' die strengsteKälte unseres Clima in freyer Lusst. Sie lässt sichleicht durch Einleger oder Nebenschossen vermeh-ren, welche die alten Pflanzen überMpts gar häuf,fig aus der ^Purzel treiben. Diese müs man ent»weder im Frühling öder Herbst ausheben, und un,ter andere Stauden von gleichem Wachstum pflaN?zen, wo sie die Varietät vermehren; sie haben aberwenig Schönheit: dann ihre BlumeN so im Se,premder kommen, sind sehr klein und von grünlich^ter Farbe, so, daß wann man sie nicht mit Fleis su,chet, selbige leichtlich übersehen werden, indem sieallezeit zwischen den Blättern stehen.

Auf diese Blumen kommen kleine reiffe Früchte,die im wincer, wann die Blatter abgefallen smd,reif werden, und also mehr als die BlumeN insGesicht fallen. Im Land wo diese Frucht urspnng«Aaaaaa Lich