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Theil 2 (1751)
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werden, sonst verträgt sie die Kalte nicht, k> A

wann sie streng seyn sollte. ^

it> Sorte ist eine jährliche Pflanze. Sie I 1^.VU8. Siehe Orakis.

>l urjpnnglich aus dein nordlichen Theil von Ame» ^

gekommen; wo sie aber hinkommet, und man , (wird also genannt von paon

»yren Saamen ausfallen lässt, da erhält sie sich oh- dem Arzt, weil man sagt, daß er mit diesem Kraut,

fernere Besorgung , indem es eine sehr dauer- den vom Hercules verwundeten Pluro geheilet habe).

M.re Pflanze ist, welche auch auf den londmschen Ike l>eony. Die Päonie, Gichtrose.

Ut«rckren gemeiner worden, als unsere eigene ..

>vorte. Der Characrer ist:

« Die fünfte und sechste Sorte werden in einigen Sie hat eine aus verschiedenen Vlärlein beste«

Wgarten um der Varietät willen gehalten. Die hende Olume, welche im Rreis stehen, und sich

lunffte Sorte bringt grosse Purpurfarbe Blumen, rosenförmig auvdrelren. Aus dem Zxelch der-

^ ein sehr feines Ansehen machen, und lange schön seiden entspringt der Srempfel, der hernach zu

^wen, daher sie dann in jeder Pflanzensammlung einer Frucht wird, in welcher verschiedene kleine

Men Plgtz verdienet. Die sechste Sorte hat eben unrerwarrs gebogene Hörner gleichsam in einem

schöne Blumen , wird aber um der Varietät Hauptlem beysam sieben, die mir einer wolle über,

,y Lustgärren gewgen. Es haben diese beede zogen sind, sich dcr Lange nach öffnen/ nnd ver,

bollige Wurzeln, die sich starck vermehren, schiedene runde Gaamenkörner in sich enthalten»Mderlich die sechste, und durch selbige können sie ^

Mtlich fortgepfianjet werden, ^ie müssen in Die Sorten sind:

Svpffe gepflanzet werden , die mit frischer leichter !. I^Loxia, 5otic> niZnc^nre chlcliäiäo,<zuX m-s»

^de angefüllet sind; im Winter aber sollen sie un« L. L. Gichtrosen Mannlcin.. t em- n-s-ü-f weisen . da 2. MA5 m»jc>r , flore incarn^to. ^lort»

^>ne gemeine Mi'stbeetrcchm gesetzet werden, da 2. m»8 m»jor, llore incarn^o. ttorr.«nüL gelindem Wetter so viel freye Lufft haben Grosses Gichtrosenmannlein, mit fleischfar-ben ^ möglich ist ; hingegen wollen sie gegen ber Blume.

sem 9^,?^ verwahret seyn, sonst kommen sie in die- z. communis, vel 5«minz. L. L. ?.

An Sommer müssen sie in e., Gichtrosenweiblein.

tcr öss/..//>trockenem ^et, ^ fyemma, ilore pleno, rubrc», msjore»

ßckT.unk- und,-h.»d- Sor» »nn.n Gich.-°s-nw.idkm mit gross.r. g°föll«r,

s,.^ so Wie die vorige tractiret werden. Man hält

"'MWgätten um d-rVari-M willen^ ' 1?'"")!,?'^1°'' ^ Kl«.

. . . mre Gichtrose, mit rother gefüllter Blume.

6. ?..ox-/t1ore ex.!biäo pleno, m-jor. C.v.?.

ist ^ ' ^ Kolonien in »»merica entdecket, auch

^ sie von D. Houstoun um Veracrur, gefunden Grosse Gichtroje, mit gesulller weisser B^ume.

Urden, wo sie häuff.q wuchs. Es wächst diese ^7. 1'ocomx I-U^mcz, j^ore innpl.cl oäorzro.

«Me zwey oder auch mehr Schuh hoch, und wird ?""l,»chsche G'.chtrose, mitemfacher, wohlr.e,

s. ^ kleine Staude; die Blätter aber sind etwas chender Blume.

"uerlich. Sie ist zärrer als alle vorige Sorten, 8. mzs. folwrum f-Zmentis zmpliork-

""v mus daher im Winter wärmer gehalreu wer, bus. c. k. i>. ^ Gichtrosenmannlein mit Blattern^

"^sonst bleibt sie in diesem Land nicht. so >n bre.te Stucke zerschnitten.

. Bie eilffte Sorte ist eine jährliche Pflanze,welche 9. renuiu8 5ubms ?ubelc-ns,

" ^panischwe,iindien in allen Gärten von Lima twrc purpureo. L. L. l». Gichtrose mit zarteren

N?eru gezogen wird , indem sie die Einwohner Eimchnmen, deren Blatter untenher wollicht, die

selbst, um ihres angenehmen sauern Geschmacks Blume aber purpur,arb ist. . ., .

^ in allen Brühen brauchen. Diese Sorte ,io. »czuilmoe kolüs. L. L. ?. Gichtrose

i<k ^?^er, als die gemeine aufrechte american», mit Agleyblättern.

sass>/ Blumen sind gelb und purpurfarb einge- 11. tloi-e vaneZ^ro. L. ?. Gichtrose

^ ^ . mit geDeckrer Blume.

^ iwölffte Sorte wachst hauffiD in Chili in 12. päLomä 5o1io subcus incano, flore albo vel

^pan,jchwesiind,en, sie hat sehr schone rosenfarbe nMäo. c. L. ?. Gichtrose deren Blätter unten,

niem?^' ^st ebenso hoch, als die ge, her grau,die Blumen aber weis oder blas sind.

i'.s^n Sorten wird fürnehmlich wegen

> - ^eyzehende (^oite wi<d silten u^er zwey c^s?u>'!xln ae<oaen , die man in der Ärzeney ae,

N braZ^danndlihreB

fig qy, ^ ! ^ haben sie lange nicht so viel Anmuth, als die gefüll,

Du- ^ ' !.^. ^ ten,auch bleibensie nicht so lange schon.

^ -^ie vlerzehende Sorte l^at sehr grosse dicke Wur- Die zweyte Sorte hat grössere einfache Blumen,

bke/ Blatter herfur kommen, die als die erste, ihre Farbe aber ist blasser. Liebhaber

sM 'Slanzendgrun, untenher aber violetfarl» von Sammlungen verschiedener Blumensorten hal-

<L2.,e wächst auf allen Bergen von Peru. ^ sie, doch wird sie nicht so hoch geachtet als fol,

Länk alle diese Sorten urspringlich in warmen gende.

ria-n wachsen, so sind sie etwas zarter als die vo- Alle Sorten mit gefüllter Blume,werden m Kunst-

^ müssen also auch im Winter in einem gärten wegen der Schönheit ihrer Blumen gehal,

Gewächshaus stehen; im Sommer aber kan ten; und wann sie mit andern groswachsenden Pflan,

c^>> ne »n die fre»e Lufft setzen, und bey trockenem jen in den Rabatten grosser Garten untermischet

w k begiessen. Es werden alle diese Pflan, werden, vermehren sie die Varietat;auch machen sie

«Nick / ^ Saamen tragen , durch welchen sie in Zimmern ein ziemliches Ansehen, wann man sel,

) «ortgepfianzet werden können- bige in Blumengeschirren halt.

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