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auch wohlgeschmacker machet, als wann sie von denAesten beschattet werden. Bey dieser Wart wer-den di« Bäume im Sommer schön aussehen, imWinter aber wenig Beschneidens nöthig haben.
Wann dieLirnbäume aufdieseWeise regulär ge,zogen, ihreAeste abernicht am Wachstum gehindertwerden, und Platz genug haben ihre Zweige an jederSeite auszubreiten: so wird es niemalen nöthigseyn , weder die Zweige noch die Wurzeln zu be-schneiden, gleichwieverschiedeneGartenscribentenra-khen: dann wann man gleich hiedurch seine Absichtanfangs erhält, so ist solches doch den Bäumen höchstschädlich, gleich allem andern starcken Beschneiden,welches man allezeit, so viel nur immer möglich, anallen Fruchtbäumen zu vermeiden hat. Ich bin aberversichert, daß solches niemalen nöthig seyn werde,wann die Baume recht gepflanzet, und in ihrer Ju-gend regulär gezogen worden.
Die Zeit wann diese Bäume zu beschneiden sind,erstrecket sich vom Einsammeln der Früchte an bisin den Merzen, je ehender es aber nach Einsamm-lung der Früchte geschiehet, je besser ist es, und dieUrsache davon ist bereits beym Beschneiden dervfersichbaume angezeiget worden. Sollte auchsolches, wegen Menge der ^Bäumedie man zu be-schneiden hat, bis in den Frühling verschoben wer-den, so ist es ihnen nicht so schädlich, als vielen an-dern zarteren Fruchtbaumen.
Alle Sorten der Sommerbirnen werden so wohlan hochstämmigen Md Zwergbäumen, als auch anSpalieren sehr wohl reif, gleichwie alle Herbstbir-nen an Zwergbaumen und Spalieren. .Denenjeni-aen aber die rechte Liebhaber von Fruchten sind,wollte ich allezeit rathen, sie an Spaliere zu pflanzen:dann da nehmen sie in einem Garten wenig Platz ein,und so man sie recht wartet, machen sie ein sehr gu-tes Ansehen, auch wird ihre Frucht, gleichwie be-reits gemeldet worden,grösser und wohlgeschmackerals diejenige so auf Zwergbaumen wachst^ AlleSorten von Winrerbunen müssen an Wände ge-vflanzet werden, so ostwärts, sudost, oder sudwest,wärts stehen, sonst werden sie selten in Eigeland
techt reif.
c^n Sammlung der Virnen hat man auf. dieKnospe so unten am Stiel wächst, und die Bluth-knospe des folgenden Jahres ist, recht wohl Acht zuaeben; indem man selbige öffters verletzet, wannman die Dir,, ehe sie noch reif ist., abbricht: dannwahrend der Zeit da die Frucht wachst, kommet al-lezeit am nämlichen Reis, neben dem Stiel eineKnospe Herfür , aus welcher im folgenden Jahr diefrucht wächst; wann nun also die Annen reif sind,und man biegt sie etwas in die Höhe, so gehet derStiel vom Reis leicht los, ohne das die Knospe da-durch beschädiget werden sollte. , ^ ^ ^
Alle Sommerbirnen werden Nicht ehender, alswann sie reif sind, abgebrochen: dann keine dersel-den bleibet über einen oder zwey Tage gut, wann sieeinmal vom Baum genommen worden; auch blei-ben verschiedene Herbstbirnen nicht über zehen, odervierzehen Tage nach dem Einsammeln. Die wm-rerbirnen aber müssen so lange am Baum gelassenwerden, als es die Witterung erlaubet: dann dieKälte darf sie nicht treffen, weil sie davon faulen,und einen schaalen ungeschmacktenSafft bekommenwürden. Bleibt aber bis in den Ocrober gelindesWet'er, so ist es gute Zeit sie einzusammeln; dochmus solches allezeit bey trockenem Wetter, und wanndie Bäume vollkommen trocken sind, geschehen.
Wann man aber dieses vornimmt, so hat mansich wokl in Acht zu nehmen, daß sie nicht zerstossen
Kör"
werden; daher soll man einen breiten platten-.^
n sie beym Einsammeln ^ein zu legen. Sind sie hernach in die Obstkam ^
i ^ s. ......
bey der Hand haben
gebracht worden, müssen sie einzeln heraus g" ^men, und jede Sorte in einen trockenen Platz , ^einen Haussen dichte zusammen geleget werde»/ „mit sie schwitzen, und da können sie. achtTage gelassen werden. Diese Zeit über muMFenster offen stehen, damit die Lufft Zugangsund sich die Feuchtigkeit verziehe, so aus den,;^ten ausdunstet. Hernach mus jede Ann jur ^mit einem wollenen Lappen abgetrocknet, un jtdicht geflochtene Korbe eingepacket werden, ^ ^sie sich aber an den Körben nicht zerstossen,man dieselben, unten und an den Seiten herum,weichen Weitzenstroh belegen. Auch istachten , daß man nur einerley Sorte vonin jeglichen Korb lege, damit sie wegen ihrerdenen Gährung einander nicht faulen machen.man auch von einer Sorte genug, um einen oi ^der zwey oder drey Scheffel hält, anzufüllen,^ ^
«s um so viel besser. Sind die Körbe gefu!"/ymus man sie dichte mit Weitzenstroh belegen/ ^vest zu machen. Hernach setzt man diese Kor^Meme verschlossene Kammer, wo sie trocken unv Ädem Frost verwahret stehen; je weniger aber ^in die Kammer kommet, je besser halt sich die Fr"'.hEs will auch nöthig seyn, daß man an jedeneinenZettel von Pergament mache, und die in p ^gem enthaltene Frucht daraufschreibe, dannt ^der Mühe überhoben seye, sie zu öffnen, wannwissen will was in jedem für eine Sorte vonten befindlich; über dieses aber, so ist es auchn .^lnöthig, daß man sie offene ehe es Zeit ist, selbstessen: dann je öffter man sie öffnet und an diebringet, je schlechter werden sie sich halten.zweissele gar nicht, daß mir hier viele Widerschen werden, welche glauben die Früchte koN^Nicht dünne genug geleget werden, daher sieauch Lager machen, um sie einzeln darauf zu les ^und ihnen gar zu gerne bey gelindem Weller i ^geben, in Meinung, daß solches zur Erhaltung ^Frucht sehr nöthig seye; alleine diejenigen, s» ^grosse Menge von Fruchten in ihren Obstkamw ^zu Lsnden aufgehoben, wo sie etliche Monat/. ^auf vor angezeigte Weise verschlossen bleiben,
öffneV, l'o findet man die Früchte allezeit san' ^,und gesunder^ als diejenigen so .einzeln auf den^^,
das Gegentheil wahr befunden, und wann
ger liegen. Dann nach Herrn Loyle Anmerke,ist die Lufft die Ursache der Fäulung. ABweis dessen, hat dieser berühmte Mann verschoßArt Fruchte in Gläser gethan aus welchen tue ^ausgepumpet war, da sie dann etliche Monategut geblieben; hingegen an der Lufft in sM. MZeit gefaulet. Hieraus erhellet nun aber slA^'wie wenig die gemeine, heut zuTaggebraoManier, das Obst aufzuheben tauge.
(ZU
^amocllt, (ist ein indianischer Namevveecl. Frembde Federwinde.
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Der Characrer ist:
Die Dlume besteher aus einem DlatletN/ ^ches rrichrerjörmig ist, und oben verscv ^l-Linfchnirre hm. Aus dem Llumenkt"'sprigr ein Srempfel, der hernach zu ein" ^