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erhaben gemachet werden,so hindern dergleichenUmcrn, daß die Erde nicht in den Weg falle.
man diese Mauern machet, müssen in einerNun oder zehen Schuhen, kleine Oeff-
fengelassen werden, damit daSWasser ablaufts.-"/onne; weil, wann sich der Schutt im BodenVn Wasser nicht wohl durch
s,?' Daher ist es wohl gethan, wann man diesedie Oeffnungen in der Mauer lässt, aus Furcht^ ^ten auf dem Boden gesammelte Nässe,mögteeinem Teich eingeschlossen bleiben, welches^Xeben schädlich seyn würde.j«<Vann die Mauern fertig und durchaus trockenem ^,.^lrd, wie bereits gemeldet, der Schutt hin-^füllet, und über solchen legt man anderthalbWH hoch fische leichte Erde, und da haben dieMe- - - '
iu rechte machen , damit sie sich zu setzen ZeitDie beste Zeit sie einzusetzen ist zu Ende desoder mit Anfang des Aprils,nachdem eSh "?lich früh ahxr sp^ gut Wetter wird. Auch/'te ich um vor angezeigter Ursachen willen ra-h daß man lieber Schnittlinge alsFächser nch-0°doch soll man in jede Grube zwey Schnittlin,>>.Mn , aus Furcht, daß etwann einer nicht an,mögte; und schlügen auch gleich becde an,man doch den schwächsten davon im folgen,Heüdling leicht ausziehen. Diese SchnittliN-Aussen wohl ausgelesen und von guten tragbarenNen genommen werden, auch müssen sie rechtreifsonst werden niemalen gute Pflanzen daraus,k? Weite in welcher diese Reben zu setzen sind,ba"/l>en dieselbe, wie an gemeinen Mauern seyn,^ 'st, ungefehr sechs Schuh. Wann man sie ein-tet, werden mit einer Spate vierzehen! bis sunf-d.^Lo!l liesse Löcher gemachet: dann wann unterm schnittlingen nur drey oder vier Zoll tief Erdeist es schon genug. Hierauf werden die zweyAwittlinge in das Loch etwas schief, aber so ein-i!„ , daß sie einander nicht berühren oder kreu,jy, 'dann würden sie so eingeleget, und man wollteka,Agenden ^ühlinlj einen davon wegnehmen, soh . ^ne Verletzung des andern nicht geschehen,w^'fmus man die Crde in die Locher füllen,unddt> um die Schnittlinge mit dem Fus zusamm,die u ' und über selbige aufhäuffen, so, daß ebenObersten Augen der Schnittlinge bedecket wer-de ' Hernach mus man etwas Geströde oben aufi^Abcn um die Schnittlinge herum legen, da-
welche die Wartung der Reben besorgen. Beydieser Wart hat man nicht zu fürchten , daß dieSchnittlinge nicht Wurzel treiben sollten: dann un-ter fünfhundert Schnittlingen, so ich aus Italienerhalten, die mit Anfang des Novembers von den^eben abgeschnitten , in Moß eingepacket, und amBord eines Schiffes gebracht worden,so nicht eherals im Merzen in den Hafen von Londen einlief,so, daß sie also vollkommen vier Monate vor demEinsetzen abgeschnitten worden; waren kaum zwan-zig so nicht anschlugen , und manche trieben im er,sten Jahr über sechs Schuh.
Gleichwie ich oben die Beschneidung der Rebenim Herbst vorzunehmen angerathen habe, welchesallerdings die beste Zeit dazu ist ; so habe ich auch ge,saget, wann man die Schnittlinge so lange aufhe-ben wollte, bis es Zeit wäre sie einzusetzen,daß manselbige in gehöriger Lage abschneiden, und mit demEnde in die Erde legen , auch mit Vtreu bedeckenMüsse, damit die Lujft von selbigen abgehalten wer-de. Ich finde aber daß es viel besser seye,daßmandie Schossen von welchen man die Schnittlingemachen will, nicht abschneide, sondern daß^nan ihrEnde, bey zwey Zoll tief in die Erde lege, und ihnenihre ganze Lange lasse, auch selbige nur allein inkaltem trocknen Wetter mir Geströde bedecke, wel-ches man aber in nassem Wetter nicht darüber las,sen mus, weil die Schnittlinge davon fmlen könn,ten, welches ihnen/ehr schädlich seynwürde.Wannsie hernach im Frühüng eingesetzet werden sollen,mus man sie aus der Erde heraus nehmen, und denobern Theil abschneiden, so, daß sie eine Lange vonvierzehen Zollen behalten, Nachdem nämlich d>e Au-gen weit von einander abstehen : dann diejenigenSchnittlinge, deren Augen nahe aneinander wach-sen/ dörssen nicht mehr als einen Schuh haben, anandern aber sind vierzehen Zolle vollkommen genug.Wann man den obern Theil derSchossen den gan-zen winrer hindurch stehen lasst, ist solches denSchnittlingen sehr nützlich: dann schneidet man sieim Herbst ab, so dringet die Lufft in den verletztenTheilend bringt den untern Augen vielSchaden.
Da die Wartung dieser Reben, die drey erstenJahre nach dem Pflanzen, mit derienigen einerleyist, die sie an einer gemeinen Mauer nöthig haben,so will ich hier nicht wieder davon handeln , indemsolches bereits umständlich geschehen ist;nur muöichmelden, daß man diese drey Jahre über den Rebenso viel möglich forthelffe, md die Schossen nicht znlange, noch an einer Wurzel derselben zu viel lasse,damit sie recht reif und im vierten Jahr zum tragentüchtig werden, indem es alsdann erst die rechteZeit ist sie zu treiben: dann wann man eine Frucht-
sorte zu iung mit Feuer treibet, so dauern sie seltenüber drey oder vier Jahre, auch treiben sie dieseZeit über sehr schwache Schossen , und die Früchteso sie bringen,sind klein und ungeschmack, so, daßwann man um ein oder zwey Jahre zu gewinnen,mit selbigen zu sehr eilet, össterö alle Müheumsonst^ Iliveili liuvvu »>>" ist. Dann waren auch die Baume gleich so beschaf-
verderben. Wann diese Schnittlinge recht sen , daß sie viele Früchte tragen könnten, so ver-^j^luchet worden , und die hier angegebene An- lohnt es sich doch der Mühe nicht um etlicher weni-ger, magerer Früchte willen Feuer anzumachen/ in-dem zehen oder zwölf Trauben so viel Kosten undMühe, als hundert und mehrere verursachen.
Es müssen diese Trauben nicht alle Jahre getrie-ben werden ; wann sie aber die gehörige Wart ha-ben , kan man sie allezeit um das andere Jahr trei-ben , doch wäre es noch besser, wann solches nur alledrey Jahre geschehe. Damit Man nun also jahrlich,. ^ Vorrath an Früchten haben möge, so müssen auch
U-Theil. Ajitt genug
.r^eder die Sonne noch die 2.uft die Erde aus,R?ne, und wäre der Frühling sehr trocken, sosie die Woche einmal etwas begossen wer-ich j und zwar dieses so osst, als es nöthig zu ,eyndann nichts kan ihnen elender schaden,alsWasser, indem davon ihre Rinde faulet, und
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siA'K genau beobachtet wird, so werden sie im er-?'"mer starcke Schossen treiben: dann ichvielmals dergleichen Schnittlinge gepßanzet,emem Jahr fünf Schuh lang getrieben ha»se^'^obey ich aber alle unordentliche S^tenjchos-d^Mahm, wann welche Herfür kamen,und an ie--li^.^chnittling nicht mehr als einen Schossen' "leses aber sollten diejenigen allezeit beobachten,