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Theil 2 (1751)
Entstehung
Seite
307
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5U

gedacht wird ; die beiden hier ange,"Wit^ dorten aber sind diejenigen, so ich in den

^^rten beobachtet habe,d« aus ihren Eicheln im Frühling, wie

Hzc>^ k gezogen werden, indem sie eben die^rinp.; um also die Wiederholung ;uverh^^will ich den Leser auf diesen Artickel

was unter der Erde, injiildct derselben, und in denHälen sich be-

W sind solche Pflan,

dtcke und safftige Blätter haben.

voll Schwefels,siehe ^Ku5.

, »der ^pices sind diejenigen>Njt »o das befruchtende Pulver enthalten, daswannlichen Saamen in Thieren einig«

^'^kicirz di«Suss«n Fläch« der

^ Der Characrer ist:

eine rosenförmige Blume, die aus ver,siye, Älaclein bestehet, welche im Rreisspr,^' Und aus deren Aelch ein Scempfel enc,so dernach zur Frucht wird, die lnsge,ste^^r Zellen hat, in denen vier runde Saamen

^ ^ nur eine Sorre dieser Pflanze bekannt:

5<,lÜZ portulzcze angustis. ?Ium. k^ov.

kity' -Äie Suriana, mit schmalen Portulacblat«

Pflanze hat Pater Plumier, der sieinden^vct Franzosen in America entdeckendemSlitex'^^seph Sunan von Marseille, der einz.^tanist gewesen, zu Ehren also genennet.

^oustoun, hat den Saamen dieserdiese der Havana mitgebracht, woselbst «r^tcn in grosser^ Menge an dem Ufer in^chs-nt. ^ die das Salzwasser überschwemmer,Ä gefunden. Sie wachst auch hauffig in ei,, ^'^n der Insel Iamaica.

^>>n ^ dem Saamen gezogen, den man^^ruhUnI in ein Mistbeet säen mus; undwtM^rnach die Pflanzen aufgegangen, sollen sievom Unkraut gereiniget, und öfftersbe,^rden. In warmen Wetter mus man die^6 Mistbeetes täglich öffnen, damit dieMische Lufft bekommen , und sie nicht zu^'sci^^r Wann die Pflanzen zum

iek ^gen, mus man sie sorgfaltigst aushe,^ m einen besondern kleinen Topf setzen,a!? ^ect ' sichrer Erde angefüller ist, und inGerberloh eingraben, wobey zu beob-man sie so lanae im Sckatten Halle,» ^ an geschlagen. Nachber mus man die«,^Adend bey Heissem Werter gehörig be,d Tage, nach Beschaffenheit

^ - Wsche Lufft geben. In

Kl.? ^ können die Pflanzen bis in den^ben , da die Nachte kalt zu werden an-

SV zo?

fangen, worauf man sie in das Glashaus bringen,und in das Lohbeet eingraben soll. Den VVinterüber mus man diese Pflanzen warm halten, sonder,lich so lange sie noch jung sind, sonst bleiben diesel,ben in diesem Land nicht den Vvinter hindurch;auch wollen sie öffters begossen seyn ; dock) darf sol,ches in kaltem Wetter nicht zu starck geschehen,weil sie im IVinrer von zu vieler Nässe leichtlichverderben. Im ersten Jahr nehmen diese Pflan-zen nicht viel zu ; nachgehends aber wachsen sie soziemlich starck, wann ihnen der Winter keinen Stosgiebt. In diesem Land müssen sie beständig imGlashaus gehalten werden, und sezt man dieselbenin das Lohbeer, so nehmen sie um so viel mehr zu.Im Sommer wollen sie viel Lufft haben; weswe,gen man die Fenster des Glashauses öffnen soll, undso etwann ihre Blätter unrein werden, wie mitdenPflanzen im Glashaus öffters zu geschehen pfleget,so mus man selbige sorgfältig mireinem Schwammreinigen, sonst werden die Pflanzen nicht nur un-scheinbar, sondern auch in ihrem Wachstum zurück,gehalten.

Es werden diese Pflanzen insgemein sieben bisacht Schuh bock, und da sie ihre Blätter das Jahrhindurch behalten, so machen solche, unter andernPflanzen im Glashaus, eine anmurhige Varietät.

, (einige leiten den Namen vonmit, und ich wachse an, her; weil dies«Pflanze heilsam, und ein gutes Wundkraut ist,auch das Fleisch sehr wohl wieder wachsen machet.Andere leiten es von ich nmche zusammen

wachsen, her; weil, wann die Blätter oder Wur-zeln dieser Pflanze mit Fleisch gekochet werden, dasFleisch wieder in ein S"ick zusammwächst; und da-her heist sie auch (^onloUcjz mzjor oKcmsrum)Oomfrc/. Die Wallwurz.

Der Characrer ist:

Die Dlume bestehet aus einem Vlatlein, istlänglich» trlchrer« und fast glockenförmig. Äusdem Blumenkelch, der m fünff lange, schmaleTheile, zerschnitten ist, entspringt der Scempfel,un» den vier »Lmbryonen styen, aus denen her-nach so viel Saamen werden, die einig,r Masseneinen Vippernkopf gleichen, und im erweitertenBlumenkelch reif werden.

Die Sorten sind:

i. Zrni-nri'un conloliäz m^'or focming, störe zl>bc> vel p-üliäe lutecz. L. Grosse Wallwurz,das Weiblein, mit weisser oder blasgelber Blume.

^rni'liv'rui^ conlolic!^ major mzz , störe pur»

xureo. L. ö. ?. Grosse Wallwurz, das Männ-lein, mit purpurfarber Blume.

z. Zviui'nvrun mzsus, ruberola rzclice. L. L. ?«

Grosse Wallwurz nur knollichter Wurzel.

4. 8?»ti>ttvru.x! minus ruberol^l rzäice. 0. g. ?.

Kleinere Wallwurz mit knollichter Wurzel.

f. 8v^li>nv5u>l kcbil fvlio ampliore, rzclice ru»brz, störe luteo. Inst. K. Wallwurz mit dembreiten, wilden Ochsenzungenblat, rother Wurzel,und gelber Blume.

6. Zvim'nvru'a Lcbü folio »mpliore , rzäice ru»bra, i^lvre exzlbicl». Inst. K. Iil. Wallwurz mit dembreiten, wilden Ocksenzungenblat, rother Wurzel,und weislichter Blume.

Hh hh 2 7.