,oz
SV
7. 8r»i>urru>! Lckii folio ANZuttiore , raäicerubra, ilorc lutco. Intt. K. ». Wallwurz, mitdem schmalen v wilden Ochsenzungenblat, rotherWurzel, und gelber Blume.
8. 8vwl>nrrun Creticum, eckü folio anZu-l^iore, longilümiz villiz korricio, flore croceo.^ourn. Lor. Cretlsche Wallwurz, mit dem schma,len, wilden, langhaarigen Ochsenzungenblat, undsaffranfarder Blume.
9. 8vui>U7ruw Orientale, eckü folio ampliore,!onZltIImi5 villis boriclo, flore croceo. ^ourn.
Cor. Orientalische Wallwurz, mit dem breiten,wilden, langhaarigen Ochsenzungenblat, und saff-ranfarder Blume.
lv. Orientale, eckn folio, Kore al-
bo, tenuilkmo. I'ourn. dor. Orientalische Wall,wurz, mit dem wilden Ochsenzungenblat, und sehrkleiner, weisser Blume.
11. 8^u?n?ru>i Orientale, eckii folio minore,flore nunc albo , nunc ilauescente. I'ourn. (^or.Orientalische Wallwurz, mit dem kleinen, wildenOchsenzungenblat, und einer Blume die zuweilenweis, zuweilen aber gelblicht ist.
12. Lvni'nvi'uö! Orientale oles folio zrgenteo,flore flauefcente. I'ourn. ('or. Orientalisck)eWallwurz, mit dem silbernen Oehlblat, und gelb,lichter Blume.
I Z. 8vi^i>n?nm Orientale, anZuliikolium, ilorecoeruleo. I'ourn. Cor. Orientalische Wallwurz,mit schmalem Blat und blauer Blume.
14. 5?ki?nvru>i Lonliantinopolirailum, borra-einis folio 5: facic, ilore albo. I'ourn. Lor. C »N,stantinopolitanische Wallwurz, so ein Blat undAnsehen wie Borretsch hat, und weis blühet.
if. 8?>li>»?ru>l Orientale, folio lubrotunäo»lpero, köre coeruleo. I'ourn. Lor. Orientali»sche Wallwurz, mit dem rauen, rundlichtem Blat,und blauer Blume.
16. 8?»i>nvrun Orientale, folio fubrotunäo»fpero, ilore coeruleo o6oratickmo. I'ourn. Lor.Orientalische Wallwurz, mit dem raucn, rundlich,ten Blat, und wohlriechender blauer Blume.
Die erste Sorte wächstm verschiedenen Theilenvon Engetand, an den Seiten der Ufer und Flüs,sewild, wo man dieselbe insgemein sammlet, umdie Marckce, zum Arzeneygebrauch, damit zu ver,sehen. Die zweyte Sorte wird mancbmalen wildin tLngeland gefunden, ist aber nicht so gemein alsdie erstere. In Holland ist selbige die einige Sor«te so ich wild wacksen sehen, und daselbst ist sie fastüberall an den^Canalen gar hauffig zu finden.
Die dritte Sorte habe ich niemalen wild wach,sen sehen; sie wird aber um der Varität willen invielen Garten gehalten. ^
Alle diese Pflanzen können entweder aus demSaamen gezogen werden, den man im Frühlingaussäet, oder durch Theilung der Wurzel. Dadie letzere Manier die geschwindeste ist, so bedienetMM sich derselben , fürnehmlich an solchen Orten,wo man sie zum Gebrauch pflanzet. Die beste Zeitdie Wurzeln m rbeilen ist im Herbst, da fast jedesStuck der Wurzel wachst. Man mus sie bey acht,ze>>en Zoll weit von einander setzen, damit sie Plazhaben sich auszubreicen; weiter aber brauchen siekeiner anocrn Besorgung, als daß man sie vomUnkraur rein Kalie: dann sie sind sehr dauerhaft,und wachsen in jedem Boden, oder in jedem Ort.
8V
Die vierte Sorte ist in verschiedenen tnZAÄ,Gärten sehr gemein, in welchen sie um der ^tät willen gehalten wird. Sie vermehrt Wihre Wurzeln sehr starck, und wird alsodem Saamen gezogen.
Die fünffte, sechste und siebende Sortein Spanien und portugall wild, woher ^den Saamen kan kommen lassen. Sie ha^'^,Wurzeln, welche einigermassen der rothenzungenwurzel gleichen, und auch von einigennisten darunter gerechnet werden. ^ ^ f
Die übrigen Sorten hat Doct. Tournes ^der L.evamc entdecket, und den Saamen da» ^den königlichen Garten nach Paris gesendet.sind lauter sehr dauerhafte Pflanzen, und^valso aus ihrem Saamen gezogen werden, ^ ^im Frühjahr in ein Beet von frischer ungevu ^Erde säet ; wann die Pflanzen aufgegangen, ^man sie sorgfältig vom Unkraut reinigen, " ^etsie zu dicke wachsen dünner machen, so daßbis fünf Zoll von einander stehen. Umlis darauf können sie dahin versetzet werden,bleiben sollen, und zwar in eine frische, unA ^te Erde, bey zwey Schuh weit von einandersie dann blühen und Saamen tragen können.
x ei'
8V^.in(Zä. (wird also genannt vonne Rohre, weil die Zweige dieser Staude,das Marck herausgenommen wird, zu Rohres Acum Spritzen daraus zu machen.) Jnsgenw'X4ock-oranxe. Der spanische Hollunder.
Der Characrer ist:
Die Vlume bestehet meistens aus sumlein, die im Rrets styen, und stcv rojeni^^ausbreiten. Aus dem Blumenkelchentspringt ein Grempfel, der hernachrundlichren Lruci?t wird, die amhangt, und in vier Zellen getheilt ist, ^voll kleinen Saamens stecken.
x
Die Sorten sind: . 5.
1. 8?klK<Zä alba, iiue plülaäelpbus
k. p. Der gemeine, weisse, spanische
2. 8vi<inL4 llore albo pleno. L. ö. ?.
ter, weisser, spanischer Hollunder. ^
z. 8v?viKL^ flore albo, iimplici, foliis ^variexatis. Spanischer Hollunder mit g^>'Blättern. ^
4. nananunc^uam^loren5. D^r^^^
Nische Hollunder. ^
Die erste Sötte ist in den meistenGärren sehr gemein; die zweyte abernicht so häuffig angetroffen, auch ist si<nur eine Varietat, die kaum einige ^6)/^ ,^1»dienet; weil die Blumen überall / wo siebu>^ ^^ ^
oiener; wen uir Blumen uverau, wv,>^»'.wachsen, einfach; wo sie aber einzelnlet sind; alleine dieses ist so selten, dcch Kll>auf einer grossen Staude kaum sechs Mu
men findet.
Krafft haben, so wird man der Streife in du'tern kaum gewahr. . ^
Die kleine Sorte verdienet in einemnen Plaz, als nur um der Varietät wille»/niemalen blühet.