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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Ulmenrinde, innere — Umbra.

Ulmenrinde, innere, Cortex Ulmi interior. — Ulmeus, a, um,ad)., von Ulmen. — UlmTna, ae, f., ulmlnum, i, it., das Ulmin, diegewöhnliche Pflanzenerde, welche sich in alten Ulmen, alten Weiden(vorzüglich in dem Splint), im Torf, im Moder, der Dammerde u. s. w.vorfindet. — Ulmus, i, m ., die Ulme, Rüster (5. Cl. 2. O. L.; Amen-taceae nat. Fam.); z. B. Ulmus campestris L. u. effusa L.

Ulna, ae, f., die Elle (v. atXtvTj [ö/e/jeJ, der Ellenbogen).

Ulotica, örum, n. pl ., vernarbende Mittel (v. ov?.6m [ü/oö], ver-narben).

IJlter, ra, rum, adj., jenseits, drüben, auf jener Seite. — Ulterior,ms, adj. (comp . v. tilter), jenseits befindlich, weiter hinaus, jenseitig;z. B. Jndia Orientalis ulterior , das jenseitige Ostindien. — Ulterius,adv. % weiter, ferner, jenseitig.

Ultimo, adt >,y zuletzt. — Ultimus, a, um, adj. (superl. v. ulter),der, die, das letzte.

Ultra, 1) adü über, darüber, mehr ; z. B. capsulae, nucis magni-tudine et ultra, Kapseln von der Grösse einer Nuss u. darüber; 2)praep. c. accus., über; z B. nec ultra annum serva, bewahre es nichtüber ein Jahr auf.

Ulva, ae, fdas Schilf, Sumpfgras, Watt, Watte.

Umbella, ae, f., der Schirm, die Dolde, wenn mehrere einzelneBlumenstiele an einem u. demselben Punkte des Hauptstieles im Kreiseherumstehen. — Umbellatae, ärum, f. pl., Doldengewächse. — Um-bellätUS, a, um, adj schirm- od. doldenartig, doldentragend; z.B. fo-lium umbellatum, ein schirmartiges Blatt. — Umbelllfer, era, erum,adj-, doldentragend. — Ultlbelliferae, ärum, f. pl ., Doldenpflanzen,eine Pflanzenfamilie. Kelchsaum 5zähnig od. verwischt. Blumenblätteru. Staubgefässe fünf, letztere in der Knospenlage einwärts gekrümmt.Fruchtknoten meist 2fächerig, mit 2 hängenden Eierchen. Griffel zwei,jeder an der Basis in eine oberweibige Scheibe ( Stylopodium) verbrei-tert u. das Ende der Frucht bedeckend. Früchtchen zwei (Theilfrüchte),von unten sich lösend, der Same meist an das Fruchtgehäuse ange-wachsen, mit geradem od. eingerolltem Eiweiss u. kleinem, in der Spitzehängendem Keime. Kräuter mit Scheiden an der Basis der Blätter.Hierher gehört der Schierling ( Conium ). — Umbellins'anre (Acidetmbellique), nach Persoz ein Product der Oxydation des Anis-, Stern-anis- u. Fencbelöls durch Chromsäure. — Ulübellüla, ao, f. (Dimin.v. uvibella ), das Schirmcheu, Döldchen, wenn die einzelnen Blumen-stiele oder Strahlen eines Schirmes wieder kleinere gleichartige Stiel-chen haben.

Umbilicalis, e, adj., was zum Nabel gehört ; z. B. funiculus um-bilicalis , der Nabeistrang. — Umbiheätus, a, um, adj., mit einem Na-bel, Eindruck versehen, genabelt; z. B. tallus umbilicatus, nabeiförmi-ges Laub. — Umbillcus, i, Ml., der Nabel.

Umbo, önis, m., der Nabel, Buckel, der umherlaufende Rand um einGefass. — Umbonätus, a, um, adj ., mit einer Erhöhung (Nabel) ver-sehen, nabelig, nabelartig; z.B. semina orbiculata umbonata, kreisrunde,nabelige Samen.

Umbra, ae, f., der Schatten, Schirm. — Umbraculiformis, e,adj.,schirmförmig; z. B. apophysis umbraculiformis , ein schirmförmiger An-satz. — UmbrösUS, a, um, adj., schattig, schattenreich.