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Taediosus — Tamarindi.
Taediosus, a, um, adi., widerlich, ekelhart. — Taedium, i, n.,der Ekel, Ueberdruss.
Taenia, ae, f. (tama [ tainia ]), der Bandwurm, eigentlich ein Band(v. Tftvw \teino\, ausdehnen) ; z. B. oleum contra taeniam, Oel gegenden Bandwurm. — Taenidium, i, n. (Dimin. v. taenia), das Bändchen,ein kleiner Bandwurm. — Taeniödes (taeniöldes), is, adj., handar-tig, bandwurmartig (v. ratvia [tainia], das Band, der Bandwurm, u. «-i Jos [eidos], die Gestalt). — TaetliöTdes, [is, m., ein Bandfisch, eineFischgattung aus der Familie der Petalosomen. — Taenionötus (tae-Tlionatus), i, m., der Bandrücken, eine Fischgattung aus der Familie derLophionoten od. besser der Akanthopomen (v. zaivia [tainia], das Band,u. vmtoi [nöias], der Rücken).
Tafellack, Lacca in tabulis.
Tagnn od. Cabeza de Negro (Negerkopf), Tagua-Nuss, das vegeta-bilische Elfenbein, der Nusskern der Phytelephas macrocarpa u. micro-carpa (F.lephantusia macrocarpa u. microcarpa Willd.).
Talciuin, i, n., der Braunstein, Magnesium, das metallische Radikalder Talkerde. — Talcum, i, n-, der Talk, die Talkerde, Magnesia,Bitlererde (v. Arab. talh od. telk, heiler, ein heiteres Gesicht zeigend).
Täle&la, ae, f. ( Dirn. v. taled), ein abgeschnittenes Stück, ein klei-nes Stück, eine kleine Scheibe, ein Stückchen, Scheibchen ; z. B. intaleolas scissus, in Stücke geschnitten.
Talgseife, Sapo domesticus od. -vulgaris.
Tulis, e, adj., solcher, solche, solches, so beschaffen; z. B. talimodo, auf solche Weise. — Taliter, adv., solcher, so.
Tallicoonah- od. Kundah-Oel (Huile de Touloucouna, Carapa-Oel) wird nach Clark e aus den Nüssen eines in Sierra Leone wach-senden Baumes (Carapa Touloucouna Pereira ) gewonnen.
Tallus, i, m., das Laub, das blattarlige, gelappte od. strauchartigeLaub der Lichenen.
Talpa, ae, f., der Maulwurf.
Tarn — quam, adv., sowohl — als auch ; z.B. affunde Spiritus vinitantum ut duplum Sit tarn faecum quam herbae expressae, giesse soviel Weingeist darauf, dass es das Doppelle sowohl von dem Bodensatz,als von dem ausgepressten Kraute betrage.
Taniarindeiibaum, indischer, Tamarindus indica L.
Tamarindi. Tamarinden. (Fructus Tamarindorum.) Von Tama-rin dus indica L., 16. Cl. 1. Ord., Leguminosae-Caesalpinieae nat. Fam.[Abbild, s. Winkl. Taf. 81.)] Das braunschwarze Mark der Hülsen, mitdazwischenliegenden, zusammengedrückten, braunen Samen, bisweilenmit den holzigen Fasern durchwebt. Es sei von angenehmem saurenGeschmacke. Der Baum ist in Ostindien einheimisch, von wo das Markzu uns gebracht wird. Verworfen werde das Mark, welches sich durcheinen herben Geschmack u. braune Farbe unterscheidet, wie auch dasdureh Kupfer verunreinigte. — Der 30 bis 40' hohe Baum ähnelt imWüchse u. den Blattern der Acacie, wächst in Ostindien, Arabien, Ae-gypten u. wurde auch nach Amerika verpflanzt. Von den Tamarindenhat man 2 Arten : a) ostindische od. levantisclie, von fastschwarzer Farbe, u. b) westindische, von gelbbräunlicher -Farbeu. weniger beigemengten Samen. Beide Arten enthalten Weinstein,Weinsteinsäure u. Aepfelsaure. Die Aufbewahrung geschieht am besten