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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Salvia — Sanguilentus.

Salvia, ae, f., die Salbei, Salvei (2. Cl. 1. 0. L.; Labiatae nat. F.)(vielleicht v. salus [sam'tas], die Genesung, insofern die Pflanze in vie-len Krankheilen wirksam befunden worden); z. B. Salvia officinalis L.£EhtXifaxoq [Elelephakos~\, Diosc.), die gemeine Salbei. — Salvia,ital. Name der Salbeft

Malzbilder umfassen nach Reinsch Chlor, Brom, Jod, Fluor.

Salzrubin war in der Alchemie eisenhaltiger Salmiak.

SttlzsaureMuperoxydul ( Superexydum muriatosum ), nach Herze-1 i u s = Chlor.

Samara, ae, f., die Flügelfrucht, eine Haut, die 1 oder 2 Sameneinschliesst.

Sambucin, Medullin, Markfaserstoff, der weisse lockere Kern in deuStengeln der Sonnenblumen, des Hollunders u. m.

Sambucinae, ärum, f.pl., ilollunder, eine Pflanzenfamilie mit entge-gengesetzten gefiederten Blällern, Drüsen od. Warzen. Blattansätze.Blumen regelmässig. Staubfäden fünf. Keine Griffel. Drei Narben. Bee-ren. Der schwarze Flieder gehört hierher. — Sambucinus, a, um,adj., holluuder- od. fliederartig. — SambÜCUS, i, f., der Hollunder,Flieder (5. Cl. 3. 0. L. ; Sambucinae nal. Fam.) (soll v. sambuca abzu-leiten sein, wie man früher eine Art Harle nannte, die aus dem Holzedes Baumes gemacht wurde); z. B. Sambucus nigra L. ('Axti/, axria,cixT l [j4fc<e, aktea, akti], Diosc.), der gemeine Flieder, dessen Beerenofficinell sind.

Sammtpappelkraiit, Herba Althaeae.

SampHüchum, i, n., der Majoran ( Origanum Majorana L.).

Sanamunda, ae, f., die Nelkenwurzel (Geum urbanum Ib.).

Sanatio, önis, f., die Heilung.

SanctuH, a, (im, ad}., heilig; z. B. lignum sanctum, Heiligholz, Fran-zosen- od. Guaiakholz, das Holz von Guajacum officinale. (Heilig wurdedieses Holz genannt, weil man fabelte, man habe es, seiner grossenSchwere wegen, zur Herstellung des Kreuzes Christi gewählt.)

Sandälon, j, n., 1) die Holzsohle, der Holzschuh; 2) das Sandal-od. Santelholz (vielleicht wegen seines Wohlgeruches zu Sandalen u. s.w. gebraucht).

Sandaraca (sandaracha), ae, f., 1) ein rotUer Schwefelarsenik; 2)das Sandaiakharz, der Sandaracb, der verdichtete Saft von Thuja arti-culata Vahl. — Sandaracin, nach Giese eine eigentümliche Sub-stanz des Sandarake.

Sandbeere, Arbulus Uva ursi L. — Sandriedgras, Sandsegge,Carex arenaria L.

Sandyx, ycis, f., die Mennige.

Sanga, ae, f., der Sangabaum in Afrika, aus dem ein maslixähnUchesHarz quillt.

Sanguilentuti, a, um, adj, bluiroth. — Sanguinaria, ae, f.(Planta ), das Bluikraul. — Sanguinarin, ein von Dana in Sanguina-ria canadensis gefundenes, annuch zweifelhaftes organisches Alkali. —Sanguinarius, a, um, adj., blutig, Blut gebend, Blut liebend. — San-guineo-fuscus, a, um", adj., bluiroih-braun. — Sanguineus, a, um, adj'.,blutig, blutrolh. - — Sanguinölento-albidus, a, um, adj., weisslich-blutrolh. — Sangulnöleiltus, a, um, adj., sehr blutig, blutroth. —Sanguis, tnis, m., das Blut; sanguis Draconis, das Drachenblut, derrothe erhärtele Saft von Calamus Draco WiUd.; tunguis salainan-