636 Pyrophysalithos — Pyrretin.
Homberg zuerst dargestelltes, sich in freier Luft entzündendes Pro-duct, aus gebranntem Alaun u. Holzkohle bereitet; so wie, vorzüg-lich jetzt, ein Apparat (chemisches Feuerzeug), worin oxydirter Phosphorenthalten ist, um einen darein zu steckenden Schwefelfaden gleich zuentzünden (v. ttvq [pyr], das Feuer, u. g>öqo) [pAe/ö, pAorö],
tragen). — Pyrophörus, a, um, adj ., feuerballig; Weizen tragend.
Pyrophysalithos, »«., der Topas (v. tzvq [pyr], das Feuer (yvea-Xig [p/iysalis], die Blase, u. Xi&oq [ii£Aos], der Stein, gleichsam Feuer-blasenhauchstein, weil er im Feuer Blasen an der Oberfläche bildet).
Pyropin, eine von Thomson in dem hohlen Tbeile eines Elephantenzahnes gefundene, dem Albumin verwandte Substanz.
Pjröpus, i, iw., Erz mit Gold Vermischt, Karfunkel.
Pyroreslna, ae, f., brenzlichtes Harz.
Pyrorrhagicus, a, um, adj., brenzbeerensauer (v.f nvq [pyr], dasFeuer, u. qdz [i'hax], die Weinbeere).
Pvros, m., der Weizen (v. tcvq [pyr], das Feuer, wegen der feuergelben Farbe).
Pyjrosäuren, die durch Destillation od. Sublimation der Kohlenwas-serstoffsäuren entstehenden flüchtigen Säuren, als Pyroäpfel-, Citronen-,China-, Weinsäure.
Pyrosömn, atis, n., der Leuchtwurm (v. nvq [Pyr], das Feuer, u.ow/ia [töma], der Körper, daher eigenU. Feuerkörper).
Pyrostearin, s. Pyrelain. — Pyrostearingeist, s. Stearin.
Pyrotartarkus« a, um, adj., brenzliche Weinsleinsäure enthaltend.
Pyrotechnia, ae, f., die Kunst durch Feuer zu wirken, bes. dasehem. Arbeiten mittelst der trocknen Hitze (v. 7Zvq [pyr], das Feuer, u.tix v7 J [techn^], die Kunst).
PyroterebllHäure erhalt man, wenn Terebilsäure bei 200° ge-schmolzeu wird.
Pyrothonlda, ae, f., die Pyrotnonide, 1) nach Ranque das brenz-lichtölichte Product der Verbrennung leinener u. baumwollener Zeuge,welches eine fast neutrale Verbindung der Essigsäure mit einem ölig-harzigen Körper bildet; 2) ein aus Leinwand, Baumwolle u. Papier ver-mittelst des langsamen Verbrennens bereitetes Heilmittel (v. nvQ [pyr],das Feuer, u. o&ovrj [othone ] iinnen Zeug).
Pyrotica, örum, n. pl. (remedia ), Aetzmittel, 'Brennmittel. — Py-roli'CUS, a, um, adj., ätzend, brennend (v. tzvqoo ) [pyroö~], brennen).
Pyrouricus, a, um, adj., brenzharnsauer (v. nvq [pyr], das Feuer,u. ovqov [uro»], der Urin).
Pyro-vegetabills, e, adj., brenzlich-vegetabilisch.
Pyroxanthin, Eblaiiin, ein von Scanlan im rohen Holzgeisteentdeckter neuer Stoff (v. tivq [pyr], Feuer, u. £av&oq \xantho*\ tgelb).
Pyro-xylicun, a, um, adj., breuzlich-holzsauer (v. nvq [pyr j, dasFeuer, u. £tUov [xpion], das Holz); z. B. acidum pyroxylicum , die(brenzliche) Holzsäure. — Pyro -xylÖSUS, a, um, adj., brenzlicht-hol-zicht-sauer; z. Ii. acidum pyroxylosum, die brenzlichte Holzsäure, rau-chende Essigsäure.
Pyrphörus, i, m-, der Phosphor. — Pyrphörus, a, um, adj., feuer-hallig (v. hvq [Pi/r], das Feuer, u. <ptQü> [pAerö], Iragen).
Pyrretin, der feste Bestaudtheii des deslillirten brenzlichen Oeles(v. nü(> [py'']> Feuer).