Olea aetherea.
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raktere sind : meist entgegengesetzte Blätter, einblättriger, selten fehlen-der Kelch; selten viertheilige oder regelmässig vieiblättrige u. fehlendeBlumen, die Lappen vor dem Blühen nicht übereinanderliegend; zweiStaubfäden; zweifächrige Fruchlhlille, deren ein Fach oft fehlschlägt:hängender Samen. Hierher gehört der Oelbaum (Olea europaea L.~).—Oleinschwefelsäure, s. Margarinschwefelsaure. — Olens, ntis, adj.,riechend. — Oleo, lui, ere, riechen. — Oleocere ist Oelwachs.
— Oleol, s. Chronizoide. — Oleomeler, Oelmesser, ein von Lau-rot erfundenes und zur Entdeckung der verfälschten gebräuchlichenOele, bes. Riibol mit Leinöl u. Thran, dienendes Instrument. — Oleon,Pyroelaingeist, erhält man als Product durch Destillation der Oelsäuremit Kalk. — Oleosa, drum, n. pl. (remediu), ölige Mittel. — OleÖSO-albuminösus, a, um, adj., olig-eiweissartig. — Oleöso-balsamtcus.a, um, adj., ölig-balsamisch; z.B. mixtura oleosa-balsamica, balsamisch-ölige Mixlur ( lalsamus vitaeHoffmanni). — Oleöso-dulcluscülus, a,um, adj., süsslich-ölig. — Oleöso-resinösus, a, um. adj., harzig-ölig.
— OleÖSUS. a, um, adj., ölig, ölariig, voll Oel. — Oleulea, örum,n. pl., bei Beral die einfachen älherisch-öligen Verbindungen.— Oleu-lica, örum, n. pl., bei Böral die Verbindungen der ätherischen Oelemit ArzneistofTen. — Oleum, ei, n., das Oel. (Oele giebt es verschie-dener Art und man kann dieselben in ätherische, bituminöse, einpyreu-matische, fette, gekochte oder künstlich dargestellte classiflciren.)
Olea aetherea, ätherische Oele. Sie müssen alle nicht nurden Geruch der Substanzen, aus denen sie dargestellt werden, besitzen,sondern auch klar sein. Die Aufbewahrung derselben muss in gut ver-schlossenen, dunkeln (weil sie durch das Lichi zersetzt werden) Gläsern geschehen u. es muss der Zutritt der Luft sorgfältig von ihnen abgehalten werden. Als allgemeine Proben für die Echtheit der älher.Oele giebt Roloff folgende an: Mit der dreifachen Menge Alkohol vou0,83 spec. Gew. geschüttelt, darf nichts ungelöst bleiben, was auf eineVerfälschung mit fettem Oel hindeuten würde; sollte Ricinusöl dar-unter gemischt sein, so bildet dies hierin eine Ausnahme, jedoch wird einmit diesem, so wie überhaupt mit einem feiten Oele vermischtes äth. Oelauf Papier einen durchscheinenden Fleck zurücklassen; man darf jedocheinen derartigen Fleck nicht mit einem Harzfleck verwechseln, welchenein selbst unverfälschtes Oel hervorbringen kann, wenn es sich durchSauerstotlabsorption zum Theil verharzt hat. Absichtlich darunter gemisch-tes Harz findet man bei der Destillation mit Wasser. Weingeist thutsich beim Schütteln mit Wasser dar, weil da das Wasser lange milchigbleibt, ohne dass sich das Oel in seiner ganzen Menge wieder abschei-det. Ein anderes Prüfungsverfahren bietet das vollkommen trockneChlorcalcium, welches sich in einem alkoholhaltigen Oele auflöst u. amBoden eine flüssige Schicht bildet; bei sehr geringem Alkoholgehalt desOele» verändern die Stückchen wenigstens ihre Form, in völlig reinemOele bleibt das Chlorcalcium dagegen ganz unverändert. Schwierigerist die Verfälschung eines theuren äther. Oels mit einem wohlfeileren zuentdecken u. es kann solche fast nur aus der Vergleichung mit einemechten Oele dargethan werden. Terpenthinöl ist etwa noch aufzu-finden; 1) durch den bei der Verdunstung des verdächtigen Oeles ge-gen das Ende sich zeigenden Geruch; 2) durch das Verhallen gegenWeingeist von 0,83, von dem die dreifache Menge zur Auflösung nichthinreicht (was jedoch bei Ol. Cort. Citri u. Ol. Cort. Aurant. auch
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