Oel, brenzliches, thierisches — Oenanthe. 529
Oel, brenzlichett, thiprinclies, Oleum animale pmpyreumaticum.
— Üelbaum, Olea. — Oelbaum, europäischer, Olea europaea. —Oelbauraharz, Elemi. — Oelkautschouk, nach L. Jonas der Rück-stand des abgebrannten Lein- und anderer siccativer Oele. — Oelnuss-baum, Guilandina (Hypevantheru) Moringa. — Oelpbospliorsäure,(Acide oleo phosphorique ), eine von Fr6mv im Gehirn gefundeneeigentli. fette Säure. — Oelsäure, nach Lessing die in den äther.Oelen constituirte Säure. — . Oelsodaseite, Sapo sodae oleaceus. — Oel-SÜSS, Oelzucker, siehe Glycerin.
Oenanthe, es, f., die Weinblüthe; Weinrebe; die Biiithe der Wald-rebe ( Vitiit Labrusca.~)-, die Rebendolde (5. Cl. 2. 0. L. Umbelliferaeuat. Fain.) (v. oivoq [oinos ], der Wein, u. äv&i; \anth£\, die Blume,wegen der rebentraubenähnlichen Blume : z. B. Oenanthe l'hellandri'im,der Wasserfenchel. — Oenanthin, nach Faure der stickstoffhaltige,kleberartige Körper, der sich erst bei der Gährung des Weinmostes zuerzeugen scheint und den_ guten Weinen ihren milden, schmalzigen Ge-schmack veileiht (von otvo? [oinos~], der Wein). — Oenanthol, einvon Bussy aus dem Ricinusöl durch Destillation dargestellter Körper.
— Oenanthylsäure entsteht nach Tilley durch Einwirkung der Sal-petersäure auf Ricinusöl.— Oeiiailthsäure (Weinblumensäure) u. Oe-nanthsäureälher sind die eigenthümlichen Bestandtheile der Weine,die aus den Weinhefen gewonnen werden und das, was man Bouquetoder Blume nennt, liefern.— Oenelaeum, i, n., 1) das Weinöl; 2) einGetränk »us Oel u. Wein; 3) der Weingeist (v. oivoq [oinos], der Wein,u. tAatov [eiaion], das Oel). — Oenemporium, Ii, n., ein grosserWeinhandel, ein Handelsort, der sich vorzugsweise mit Weinhandel be-schäftigt (v. oivoc [oi'nos], der Wein, u. i^noqiov [emporion]. der Han-delsort). — - Genempörus, i, in,, ein Weinhändler (v. otVo? [oinos].der Wein, u. l/irc ofo? [emporos], der Kaufmann, Händler. — Oenö-des, is, adj., weinartig, weinähnlich (v. otro; [oinos]. der Wein, u.uSos [eidos], die Gestalt). — OeilOgäla, actis, n., die Weinmilch, dieWeinmolken (v. oivoq [oinos], der Wein, u. y<xla [fu la], die Milch). —Oenol, siehe Chronizoide u. Mesityten. — OenolatUra, Örum, n.. beiB(5ra\ die Weinauszüge oder Arzneiweine, durch Maceration aus Wur-zeln, Kräutern u. s. w. bereitet. — Oenolea, örum, n., bei Bera!die Weinauflösungen. — Oenollca, örum, n., bei Beral die Weinver-bindungen. — Oenolotlva, Örum, n., die Weinlösungen zu Einreibungen, Waschungen, Einspritzungen, Gurgelmitteln u. s. w_. — Oenomel,mellis, n., der Weinmeth, Weinhonig, Honigwein (v. ohoq [oinos], derWein, u. mel, der Honig). — Oenomellea, Örum, n., bei B6ral dieHonigverbindungen mit Wein. — Oenometer, ein Instrument zur Be-stimmung der in geistigen Flüssigkeiten enthaltenen Menge Alkohol (vonoivot; [oinos], der Wein, u. fit tqov £ metron ], das Mass). — Oenopoeia, ae, f., die W'einbereitung (v. otro; [oinos], der Wein, u. 7zoiio>[poieö] machen, bereiten). — Oenopöla. ae, m., der Weinhändler,Weinverkäufer, Weinwirth, Weinschenk (v. olvoq [oinos], der Wein, u.noiAcw [poleö ], verkaufen).— Oenopölium, i, n„ die Weinschenke,das Weinhaus. — Oenostagma, ätis, n., der Weingeist (v. oi'roe [oi-nos], der Wein, u. ardy/ia [s<ajrma], das Getröpfelte, das Destillirte).
— Oenolheca. ae, f., der Weinkeller (v. otro; [oinos], der Wein, u.#77x17 [t/ieiee], ein Aufbewahruugsbehältniss).— OenothlCUS, oenothio-nlcus, a, um, adj,, schwefelweinsauer (v, oUog [oinos], der Wein, u,
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