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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Halepensis — Hamathionsäure.

und heisst eigentlich „lobet Jehovah," wahrscheinlich Freudenruf überden säuerlich kühlenden Geschmack des Krautes für durstige Wanderer).

Halepenttl.i, e, adj., aleppisch, was von Aleppo, eigentlich Halsb(der Hauptstadl einer türkischen Provinz gleiches Namens) kommt; z.B. tcammonium ha/epense, aleppisches Scammonium.

Mallcacnbum, i, n., die Judenkirsche, die Frucht von Pliysalis Al-hehengi (v cacabus, der Kochtopf, weil man die den Kern um-gebende Blase mit einem Topfe verglich).

HnllinuH, i, m , die Meermelde ( Atriplex llalimus ) (v. [Aa-

Ztmos], salzig). — Halinitram, i, »., der Mauersalpeter (v. äi.i; [Aafs],Salz, u. rit^ov [ nitron ], der Salpeter). — Haliötis, idis. f.. das Meer-ohr, die Ohrschnecke, ein Geschlecht von Seemuscheln (v. ä).<; [Aafs],Salz, Meer, u. ovg [ü.«], das Ohr). — Haliphloeus, i, m., die Meereiche,Meerrinde (v. äA? [Aa/»J, Salz, Meer, u. [pAioios], die Rinde). —

Halisrntis, i, »«., die Salzbildung.

HalituB, us, JH., der Hauch, Athem, Dunst, Dufi.

Malier ( Albrecht von), nom. propr. eines grossen Gelehrten, Prof.in Göllingen, geb. 170S, gest. 1777, von welchem das Elix. arid. Hal-leri (Mixt, sulphur. acid. der Pharmak ) in den Arzneischatz eingefühltworden ist.

Hallyinetcr (Halometer, Salzmesser), ein Instrument zur Untersu-chung des Bieres auf seinen Alkoholgehalt. — Halmycis, Idis, f., eineArt Seekohl (v. als [Aals], Sali, des salzigen Geschmackes halber sobenannt). — Halmyria, Ulis, n., das Salzwerk, die Salzkolhe. — Hal-myris, "idis, f., die Salzlauge; eine salzhaltige Eide; das Salzwesen; dieSaizbildung- — Halmyrus, a, um, adj., salzig, salzhaltig (v. alt [Aalt],Salz). — Halochemia, ae, f., die Salzchemie (v. ä'Aj [Aals], Salz, und[c/iemeia], die Chemie). — Halogenllim, i, n., das Halogen,der Salzstoff, das Salzerzeugende, die Grundlage der Kochsalzsäure (v.als [Aafaj, das Salz. u. yivvä « [pe/maö], erzeugen). — Haloidsalzesind nach Berzelius reine binäre Verbindungen von Chlor, Brom, Fluorod. Jod mit Metallen, die demnach die Namen Chlor-, Brom-, Fluor-,Jod-Metalle führen; als Chlornatrium etc. Entspricht das Salz einemOxydulsalze, so wird dem Namen die Endigung ür (Eisenchlorür), undwenn es einem Oxydsalze entspricht, die Endigung id (liisenctiloridi an-gehängt. — Halomötrum, i, 1) das Salzmass; 2) ein Werkzeugod. sonstiges Mittel zu Bestimmung der Stärke einzelner Salze, ihrer Lö-sungen etc.. auch wohl ihrer äusseren Formen, ihrer Winkel (v. alt[Aa/s], das Salz. u. p.itqov [metron ], das Mass). — Halonitron (ha-lonalrum), i, n., der Mauersalpeier, ein Gemenge aus Xatr. subcar-bonic. u. Ammonium subrarbon. (v. cU? [Aa/s], das Salz, u. vi'rpov [ ni-tron ]. der Salpeter). — Halophytuin, i, n., eine Salzpflanze, wie Sal-sola Kuli , S Soda etc. (v. alt [Aa/s], das Salz, u. [phyton], die

Pflanze). — Halosachna, ae, f., der Meerschaum (v. alt [Aa/s], Salz,Meer, u. a/rtj [acAne], der Schaum). — Halotechllia, a°, f., dieSalz-bereitung, Salzverfertigung (v. a^s [Aa/s], das Salz, u. ti/vt] [/ecAnej,die Kunst). — Hals, halos, m., das Salz. — Halurgia, ae, f., die Ha-lurgie, Lehre der Gewinnung der Salze. — Halycödcs, is, adj., salzig,salzähnlich, salzarlig (v. <xA?[Aa/s], Salz, u. fiöot [eidos], die Form).

Haina, ae, f., der Trank, das Tränkchen.,

Hainathiongäure, nach Erd mann eine von ihm durch Zersetzungder Euxanthinsäure durch Schwefelsäure dargestellte Säure.