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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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*Hac — Haema.

bitödo, luiSj f., die Gewohnbeil, der gewöhnliche Zustand, die äussereBeschaffenheit, Gestalt, Wuchs. — Habitus, a, um, adj., wohl condi-tionirl, gut beschaffen. — Habitus, us, nt., das Verhalten, die Beschaf-fenheit einer Gestalt.

Mac, adv hier, hierdurch, hieher. — Ilactenus, adv. (eigentlichhac tenus seil, parte), so weit, bis daher, bis auf diesen Punkt; z. B.adäpto excipulo aqua hactenus repleto, ut etc., nachdem eine Vorlage,so weit mit Wasser gefüllt, angefügt worden, dass u. s. w.

Hadrus, a, um, adj., gross, kräfiisz, stark, vortrefflich, ausgezeichnet,vollkommen, reif, erwachsen. — Hadrosyne, es, f. , auch hadrotes,tetis, fdie Grösse, Menge, Stärke, Fülle, Kraft, Vollkommenheit , Reife(vom Hebr. ädar, gross, erhaben, vortrefflich u. s. w.).

Had.scliy, Hatschv (sprich Chaschisch ), türkischer Name eines ausdem indischen Hanf durch Gährung bereiteten Getränks. — Hatlschy-Latwerge bereitet man durch Vermischung von Datteln, Teigen u. a.süssen Früchten mit frischen Hanf- u. Mohnblättern, die man mit Brannt-wein angefeuchtet an einen kühlen Ort hinstellt, nach einiger Zeit mitButter und Sesamöl auskocht u. die abgeseihte Masse in Blechdosen füllt.

Haema, atis, n., das Blul. — Haemacyauin, ein im Blute befind-l icher blauer Farbestoff (v. aliia \haima], das Blut, und Cyanin , derBlaustoff). — Haemagöga, örum, n. (remedia), betreibende, Blutflüssebefördernde Mittel. — Haemaleucin, nach Hat in die- Entzündungs-haut (von aljucc [haima\, das Blut, u. Afi/no? [ieu/ios], weiss). — Hae»inanthus, i, m ., die Blutblume ( 6. Cl. 1. 0. L,\ Coronariae naf. F.)(v. aXfJLct [hainia], das Blut, u. av&og [ianthos ], die Blume).— llaema-phaein, Blulbraun, brauner Blutfarbstoff, nach Fr. Simon aus Hainatinund auch aus trocknem Blute dargestellt (v. cu/tct [ haima~\ , Blut, undycuoq |pliaios~\, braun). — Haematein, nach Erdmann der dunkel-rothe Niederschlag, den man aus der Verbindung des Ammoniaks mitHämatoxylin vermittelst Essigsäure erhält. — Hätuateiiiarnrnornakbildet sich bei Füllung des Hämatein.— Haematelaeum, i, n., das Blut-öl, ein concretes Oel, das nach B. G. Babing ton einen wesent-lichen Theil des Blutes bildet. — Haematerus, a, um, adj., blu-tig. — Haematlna, ae, fdie Hämatine, das Hämatin, 1) der eigen-tümliche Blutstoff (v. cu/Att, [kintfl], das Blut); 2) Hämatoxylin, ein ei-gentümlicher, im Campecheholze entdeckter Stoff, der rothfärbende Stoffdes Blauholzes. — Haematinicus, a, um, adj., hämatinsauer, — Hae-matlnus, a, um, adj., die Hämatine betreffend, dazu gehörig. — Hae-matinsalpetersaure wird gebildet, wenn man Pikrinsalpetersäure innigmit schwefelsaurem Eisenoxydul und hernach mit Wasser und Barythy-drat vermischt und damit destillirt.— Haematltes, ae, m. (lapis), derBlutslein, Hämatit (eigentl. ein adj. von haema, wegen der rothen Farbe,weshalb man auch dieses unreine Eisenoxyd gegen Blutungen brauchte).— Haemälocathartiea, örum, n. (remedia), sogen, blutreinigende Mittel (v.alpa [ haima"], das Blut, u. xa&aQTwoq [AaMar^iTros], reinigend, nach un-ten ausleerend). — Haematochroine, s. Cruorine. — Haematocrystal-lus, i, »i., der Blutkryslall (v. haema, das Blut, u. crystallus , der Krystall). —Haemätocyanlna, ae, f., auch haematocyanlnum, i, die llämatocya-iiine, das Hämatocyanin, der blaue Farbestoff des Blutes, Blutblaustoff (v.haema, das Blut, u. eyanina, der Blausi^off). — Haematödes, baenia-töldes, adj,, blutähnlich, blutig (v. ctl/ia [haima ] r das Blut, und ttdos[eidos ], die Form). — Haeniatopoea, örum, n. ( remedia ), blutma-