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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Gujana — Guttaefera.

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(Gtijnna, ae, f., Guinea, Gujana, ein ausgedehnter Landstrich in Süd-amerika.

(Guüandiiia, ae, f., die Guilandine (10. Cl. 1. 0. L.; Caesalpinieaenat. Fam.) (nach Melchior Guilandinus \\Vielund\, Prof. in Padua) ;z. B. Guilandina Moringa.

(Guimauve, franz. Name des Eibisch.

(Gumma. utos, plur. ata, das Quecksilber.

(Gummnta, örum, n., (iie Gummiarten. — Gummi, indecl., dasGummi, ein sehr hiiufig verbreiteter, eigentümlicher näherer Bestand-teil der Pflanzeu (vermuthlich vom Hebr. gemam, gesammelt, aufge-häuft sein; gam , die Aufhäufung mehrerer kleiner Körper, oder auchvielleicht von gamaa, Wasser einschlürfen, einziehen); z. B. gummi ara-bicum, das arabische Gummi; gummi elastiaim , das Federharz,Cautschuk.

(Gummi arabicum, arabisches Gummi ( Gummi Mimosae , Mimosen-gummi), fliesst aus der Rinde von Acacia Eltrenbergii Hayn, et Hees,Mimosa tortilis u. 31. Seyal Forsh. u. a. (23. Cl. J. 0. L.\ Legumino-sae-Mimoseue nat. Fam.) und kommt vorzugsweise in 2 verschiedenenFormen im Handel vor: als echtes Gummi arabicum und als GummiSenegal. Das erstere bildet kleine erbsen- bis haselnussgrosse, unre-gelmässige, weisse, auch wohl glasartig durchsichtige Stücke von muscli-ligem Bruche. Das beste davon ist ganz farblos, eine geringere Sortßschwach gelblich. Beim Auflösen wird ein eigentümlicher schwachsäuerlicher Geruch bemerkbar. Es schmeckt fade und wird durch Be-feuchten klebrig. Das Senegalgummi besteht aus viel grösseren Stückenvon alleu Nuancen der Farben. Durch Auslesen gereinigt, ist es fasteben von der Güte, als das echte arabische Gummi. Vermischt kommtdas arab. Gummi oft vor mit dem inländischen aus Pflaumen-, Kirsch u.Aprikosenbäumen ausschwitzenden Pflanzengummi, dieses ist aber kle-briger und zäher und giebt mit Wasser einen weit dickern Schleim.

(nulluni, arabisches, Gummi arabicum. — Gummiferus, a, um,adi., Gummi liefernd.— Gummigutta, ae, f., das Gumniigutt.— Guna-mi-ReSlna, ae, f., das Gummiharz, häufig iu der Natur vorkommendeVerbindungen von Gummi, Harz und äther. Oel, die sich eben so we-nig in Weingeist, als in Wasser vollständig lösen, z. B. das Mutterharz,der Teufelsdreck u. a. m. — Gummiresinösus, a, um, adj., gummi-hurzig. — Gummispeck, s. Dapüho. — Gummoin, ein von Bran-des in Anisurn Stellatum gefundener, dem Gummi ähnlicher Stoff. —Gummosacchärlna, ae, f., das Gummosaccharin, der eigentümlicheZuckerstoff des Siissholzes. — Gummosäcchärum, i, n., der Schleim-zucker (von gummi, das Gummi, u. saccharum, der Zucker). — Gum-möso-saccharlnus, a, um, adj., gummihaltig -zuckerartig. — Gum-mösus, a, um, adj., gummihaltig, aus Gummi bereitet; z.B. pulvis gum-mosus, gummihaltiges Pulver

(Gundelrebe, oder Gundermann, gemeiner, Glechoma hedera-ceum (Hedera terrestris).

(Gunjah, s. Churrus.

(Gurkendill, Anethum graveolens.

«Justus, us, ?«., der Geschmack.

(Gutta, ae, f., der Tropfen.

(Guttaefera, ae, f., der GuttUbaum.

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