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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Farinaceus — Febrifuguni.

mehl wird in ein zinnernes Gefäss eingedruckt und dieses 2 Tage hin-durch, an jedem 15 Stunden, in Wasser in der Destillirblase gekocht.Nach Entfernung der obern mehligen Lage wird dann die etwasröthlich-gelbliche Masse gepulvert und an einem trocknen Orle aufbe-wahrt. Es wird mit Milch abgekocht als ein leicht verdauliches näh-rendes Millel benutzt, weil durch das Kochen das Stärkmehl in Dextrinoder eine derartige Substanz umgeändert worden ist.

FürinäccuN, a, um, adj mehlig, mehlartig.— Färinöso-austerus,m, adj., mehlig-herbe. — FärinÖSO -duIciuscillus, a, um, adj.,lig-süsslich. — Färlnösus, a, um, adj., mehlartig, mehlig, wieMehl bestreut; z. B. cortex epideimide farinosa , eine Rinde mithliger Oberhaut.

Farrago. Inis, f., mancherlei beisammen, der Mischmasch.

Farrnkraut, männliche», Filix mas.

FartuM, a, um, adj-, gefüllt, ausgefüllt, ausgestopft, vollgestopft, ganzangefüllt; z. B. capsulue seminibus fartae, mit Samen gefüllte Kapseln.

Fascia, ae, f.. die Byide, ein anders gefärbter Querstreifen.

Fasciatio, önis, f., das Umwickeln, Verbandanlegen.

FnscIciilAfus, a, um, adj., büschelig, büschel- oder bündeiförmig,büschelweise; z. H. panicula fasciculata, eine büschelförmige Rispe. —Fascicülus, i, m. ( Dimin. v. fascis), 1) das Bündel, das Paket; z. B.radix in parenchymate ligni fasciculos continens, eine im ZellgewebeHolzbündel enthaltende Wurzel; 2) der Büschel, Blüthenbüschel, Trug-dolden mit kurzer Spindel lind kurzen Blüthenslielchen.

FaHCinäto-coactu«, a, um, adj., zauberartig-gedrängt, büschelartiggedrängt. — Fascinätus, a, um, adj., bezaubert, behext, beschrien,zauberarlig.

Faxet*, is, in., ein Bund, Bündel, Büschel, Gebund.

Fastidium, i, n., die Geringschätzung, Verachtung; der Ekel.

Fafttigi&tuM, a, um, adj., gegipfelt, gleicn hoch stehend, zugespitzt,zweizweigig; z. B. caulis fastigiatus, ein zweizweigiger Stengel.— FaS-tigium, i, n., die höchste Spitze, das Oberste, der Giebel, das Dach.

Fätixcenti, tis, adj, zerfallend, verwitternd, sich auflockernd; z. B.crystalli in aere tempore fatiscentes , mit der Zeit an der Luft verwit-ternde Krvstalle. — Fätisco, 6re, auseinandergehen, zerfallen, verwittern.

FatiiuH, a, um, adj., fade, unschmackhaft, abgeschmackt, geschmacklos.

Faux, eis, f., gebräuchlich im plural. fauces, 1) der Schlund, dieKehle, z. B. sal faures naresque inter respirandum valde irritans, einSalz, das Schlund und Nase beim Athemholen heftig reizt; 2) bei ein-blättrigen Blumenkronen derjenige Theil od. die Oeffnuug, welche in dieRöhre ( tubus ) führt.

Faux Sapin, franz. Name der Tanne.

Fnva, ital. Name der Gartenbohne.

Faventlnu«, a, um, adj., von der Stadt Faenza in Italien herstam-mend z. B. vasa faventina, Fayencegeßsse.

Faveo, fävi, fautum, ere, geneigt, günstig, gewogen sein.

Favösug, a, um, adj., wabenförmig; z.B. pari favosi, wabonförmigePoren oder Löcher. — Favus, i, in., die Honig- oder Wachsscheibeoder Wabe, der Wachskuchen der Bienen, der Honigkuchen.

Febrifügum, i, n. (medicamentum), ein Fiebermittel, eine Fieberheilende Arznei,