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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Cado — Calamariae.

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Cädo, cecidi, casum , ere, fallen, abnehmen, sich vermindern. —ZadÜCUS, a, um, adj., hinfällig, zum Fallen geneigt, was leicht u. baldabfällt, wie die Kelche des Mohns, des Schöllkrautes; z. B. perianthiumcaducum, eine hinfällige Blüthendecke.

Cädug, i, JH., ein Behältniss für Flüssigkeiten, besonders zum Schöpfenderselben, ein Eimer, ein Fass (v. Arab. kadda, schwer arbeiten, Brun-nen ausschöpfen),

Caecilia, ae, f., eine Wurmschiauge, ein Schlangengeschlecht mitsehr versteckten Augen, also gleichsam eine Blindschleiche (v. caecus,blind).

Caecus, a, um, adj , blind.

Caementum (cementum), i, n., der Cäment, Cement, eine jedeklebrige Materie oder metallische Stoffe, welche die Körper durch einstarkes Zusammenhängen vereinigen u. binden.

Caeruleo-niger, a, um, adj., schwarzblau.— Caeruleo-nigrescens,ti s, adj., schwärzlichblau. — Caerulescens, tis, adj., bläulich. — Caerü-lesco, escere, bläulich werden. — Caeruleus, a, um, adj., bläulich, insBlaue fallend, rein-, himmel-, berlinerblau.

Caexalpinieae, ärum, f., eine, eine Unterabtheilung der Legumino-sen bildende Pflanzenfamilie mit unpaarig-, bisweilen 2 bis 3fach gefie-derten, niemals einfachen Blattern, unregelmässiger, schmetlerlingsarti-ger oder beinahe regelmässiger, zuweilen fehlender Blumenkrone, zehnoder weniger, freien oder vereinigten Staubgefässen, aufrechten Keimen;wohin die Sennesblätter gehören.

Caewalpinus, i, (Andreas), nom. proprium eines Professors derMedicin u. Oberaufsehers des botanischen Gartens zu Pisa, geb. 1519,gest. 1603.

CaeMareuH, a, um, adj., cäsarisch, kaiserlich.

Caeslo, önis, m., ein Cäsio od. Cäsion, ein Fischgeschlecht ausden Atraktosomen (von der bläulichen Farbe der einzelnen Arten sogenannt).

CoesJo-albidus, o, um, adj., weisslich-hechtblau.

t'aegiomftrus, i, m., ein Cäsiomor, ein dem Caesio nahe verwand-tes Fischgeschlecht (v. caesius, bläulich, u. ftiqoq [ineros], der Theil).

Caesius, a, um, adj., hechtblau, graublau, blau, bläulich, stark insGraue spielend.

Caespitösum, i, n., der Basen, Basenplatz, eine rasige Gegend. —Caespitösus, a, um, adj., rasig.

Caeterus, a, um, adj., der andere, übrige.

Caffcin, Coffein, organische Substanz des ungerösteten Kaffee.

Cahiuca, Cainana od. Cainca, ae, f., die Kainana- oder Kainka-wurzel, Schneebeerenwurzel, v. Chiococca racemosa L. u. a. — Ca'l'a-nin, Cainanin, Caincabitter, Caincanium, Caincasäure ( acidum cainci-cuin), ein eigentümlicher Stoff in der Wurzel von Chiococca race-mosa, densifolia u. anguifolia.

Cäjaputus od. Cajeputus, I, f., der Cajepulbaum (in seinem Va-ter lande Cajupoetie genannt) ; z. B. Oleum Cajeput, Cajeputöl, von Me-laleuca Cajeputi Roxb. (Melaleiica Leucadendron

Calnbria, ae, f., Calabrien, eine neapolitanische Provinz.

Calamandrea, ital. Name des Gamanders.

Calamariae, ärum, f„ Scheingräser, grasartige Pflanzen, welche ei-