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Axvlae — Azomarinsäure.
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der Haut, das festere liegl in der Nähe der Rippen, Eingeweide u. Nieren,u. es giebt dieses festere Fett durchs Ausschmelzen das gebräuchlicheSchweineschmalz. — Jedes Fett besteht aus mehreren, hinsichtlich derConsistenz, Auflöslichkeil in Alkohol u.s.w. verschiedenen Stoffen, nachVerhältniss der verschiedenen Fettarien. Es werden diese Stoffe durchErkalten u. wiederholtes Auspressen zwischen Löschpapier von einandergetrennt. Der dadurch gewonnene flüssige Stoff ist der Oelstoff (Elain).der andere feste der Talgstoff (Stearin). Der Oelstoff ist der Haupt-stoß der flüssig bleibenden Oele (der andere Sfoff, den sie enthalten,ist das Margarin ). Es bildet, mit den Alkalien weiche Seifen u. zerfälltwieder in 2 Arten , wovon die eine in den nicht trocknenden Oelen(z. ß. Olivenöl, Mandelöl, Haselnussöl , im Fette des Menschen undSchweins ), die andere in den austrocknenden Oelen (z. B. Lein-, Mohn-,Hanf-, Wallnuss-Oel, Cacaobutter ) enthalien ist, es ist daher die letz-tere Art des Oelstoffs austrocknend , die erstere nicht. Der Oelstorfist flüssig, farblos, grünlich od. gelblich, ge?-uchlos, mild, in der Kältebutterartig erstarrend. — Das Margarin wird erhalten, wenn manSchöpslalg mit Aether gelinde digeriren, erkalten und die Auflösungdann verdunsten lässt. Es ist weiss, spröde, geruchlos, von mattemBruche. Der Aether löst davon mehr auf, als vom Stearin. — Talgstoß'(,Stearin ) wird ebenfalls aus Schöpstalg, welcher geschmolzen mit Ae-ther behandelt wird, erhalten. Aus dem nach dem Erkalten zwischenLeinwand stark ausgepresst» n Gemisch bleibt der Talgstoff als weisse,feste, geruchlose Masse zurück. — Durch trockene Destillation desOleins oder der Oleinsäure bildet sich die Fettsäure , welche feine,weisse, nadeiförmige, blättrige Krystalle bildet. Ranziges Fett kanndadurch wieder brauchbar gemacht werden, wenn man es schmelzt u.mit Wasser heftig durcheinander rührt , welches Verfahren einigemalwiederholt wird. Es besteht aus: 79,098 Kohlenstoff , 11,146 Wasser-stoff u. 9,756 Sauerstoff
Axvlae ( plantae ), ärum, f. plur., holzlose Pflanzen, (nach K. H.Schultz) die Homorganicae , weil bei diesen Pflanzen die Gefassbil-dung überhaupt u. namentlich die Spiralgefässe u. HoJzbildung der ho-hem Pflanzen fehlen. — Axvlus, a, um, adj., holzlos, ohne Holz; un-geholzt, kein Holz habend (v. a [a] priv . u. £vlov [xyloti], das Holz).
Azelainsäure u. Axoleinsäure, Producte der Behandlung derOelsäure mit Salpetersäure.
Azofoenzid ist eine Verbindung des Kohlenwasserstoffs mit Unter-Salpetersäure durch Einwirkung des Schwefelviasser stoffs. — Azoberi-ZOltlin, eine Benzoylverbindung. — Azobenzoylid entsteht, wenn ge-reinigtes Bittermandelöl mit Ammoniak behaudelt wird.— Azobenzoyl-Schwefelwasserstoff ist eine Verbindung aus Bittermandelöl, Schwe-felajnmonium u. Ammoniak , ein weisses Pulver bildend. — Azocill-namyllivdrür, wird aus Zimmtöl durch Einwirkung von trocknem Am-moniaksalz erhalten.
Azoerytlirin (v. Azot u. egv&Qoq [erythros'], roth), ein stickstoffhal-tiger Körper der Orseille. — Azolitmin (y. Azot u. Litmus) , einähnlicher Körper im Lackmus.
Azolitliofelliiisäiire, eine im oriental. Bezoar gefundene gelbeSäure.
Azornarinsäure entsteht durch langes Kochen der Piraarinsiiure mitviel Salpetersäure.