Süfsholz.
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weiterhin mit HoIIunderbliithen, Chamülen, Anisetc., ganz am Ende mit WoJverlei u. dergl.
2) Bei allen innern Entzündungen lä'fstman lauwarme Tisanen aus Siifsholz trinken, siemögen eine Stelle einnehmen, welche sie wollen.Man ändert nach dieser nur die Menge, dieTemperatur und die Zusätze des Mittels. Beider Enteritis bann man sie etwas wärmer undhäufiger als gewöhnlich trinken lassen, bei derGastritis mischt man arabisches Gummi, Hirsch-horn u, dergl, zu, bei der Nephritis Lein-Hanf -Mohnsaamen,
3) Beim Scharlach- und Masernfie-ber sind die Tisanen aus Siifsholz und Hollun-derbliilhen meist nothwendig wegen der sympto-matischen Bräune und des Hustens, der beideFieber gewöhnlich begleitet.
4) Eben so nützlich ist der Siifsholztrank beiarthritischen, rheumatischen, veneri-schen und c h ronischen A 11 s s c h 1 a g s k rank-heiten. Ueberall giebt es ein gutes Unterstiiz-zungs - und Milderungsmittel ab, dein man frei-lich kräftiger auflösende und reizende zusetzenmufs, Sassaparille, Bittersüfs, Fichlensprosseri,Kellerhals u. dergl.
5) Auch in Bühren ist es mit Nutzen alsein einwickelndes, schmerzstillendes Mittel zubrauchen, besonders bei rheumatischen oder ent-zündlichen Bühren. Bei der ersten Art lasse ichgern Chamillen, Hoüundeibliithen und Sül'sholz,hei der andern lieber Maiven , Wollblumen,Iülatschrosen und Süfsholz trinken.
6) Endlich in allen Krankheiten derHarnwege, Steinbeschwerden, ütrungurie, Blut-
har-