Camfora.
adsfringiremle Mitte' scheinen seinen nachtlieili-gen Wirkungen Finhall zu fliun.
i>lit Vor ich't angewandt, ist hingegen derKamfer eins umereY Aoii.t'zbärs'ten Arzneimittel.Wenn man ihn gehe» will: so rrtüls der Puls Meinund weich, zitternd, ^«schwind, tider langsam,nur nicht voll und hart se^n, der Kranit mufswirklich Mangel an Nerven - und Lebenskräftenhaben, wenigstens mufs eine falsche Schwäche(debilitas indirecta der älteren Schill) vor/lan-den, keine Unreinigheiten im Darmh anate, keinebeträchtliche wahre Vollbliitigkeit da seyn , dasHi.cn nichts von t'itntancrang zu fürchten haben,und Schweifs ohne Furcht zu erregen se\n. Hy-pochondrischen und hysterischen Kranken thut erhöchst selten gut.
[Man giebt den Kamfer in grofsen und inkleinen Gaben; jene zu einer halben bis ganzen(Juertte im Tage, diese zu einem halben bis gan-z n Gran auf einmal, alle i oder 2 Stunden, jer>a< hdetrt man diesen oder jenen Endzsveck beab-sichtigt, einen gröfsern oder kleinern ileiz aufda9 Nervensystem inachen will.
Ob.«chon vielleicht keine Krankheit seyn wird,in welcher nicht ein Arzt einmal Kamfer ge-braucht hat: so sind es doch hauptsächlich diefolgenden Uebef, worin man ihn ain häufigstenund mit 'dem gewissesten Erfolge empfohlen hat:
1) E n t z ü n d u n g sf i e b e r. Der Kamfer isthier ein grofses Mittel, wer ihn recht anzuwen-den versteht. Der Zeitraum, in welchem manden Kamfer giebt, ist das zweite und dritte Sta-dium der Krankheit, nachdem man durch Ader-lässen und kühlende Mittel, dein Uebertlusse oderder entzündlichen Diathesis des iiiutes gewehrt,
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