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1 (1818)
Entstehung
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Tollkirsche,

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Len werden. Das Extrakt ist weniger wirksamals die rohe Substanz, und wo man d;i c se : >ebraucht, hann man sogleich mit zwei Gran an-fangen. Das Kraut habe ich in den neuesten Zeitenlieber und ineisl an Aufgusse, von 10 bis zu 20Gran in drei, vier Unzen Wasser, so lange ge-geben, bis Trockenheit irn Halse, Sshwindel,Schweifs oder [Jrinabfluls erfolgte. Schon indiesen Gaben ist die Belladonna ein bedeutendesReizmittel, das besonders die Thätigkeit des irri-tabeln Systems, und sein Uebergewicht über dassensible System, erhöht, und zugleich auf ähn-liche Art, wie die andern narkotisch - scharfenMittel, doch weit kraftiger und unangenehmer,auf die Sekretionen einwirkt. Trockenheit im Hal-se, Funkeln vor den Augen und Schwindel sin lZeichen, dal's man in der Dosis nicht weiter stei-gen darf, oder sie sogar vermindern triufs. 11 etbeträchtlichem wahren ßlutuberliuise tnnfs manLehutsam mit ihr umgehen; sie bringt das Blutsehr in Bewegung. Auch müssen keine gallichten,faulen Unreinigkeiten in di-n ersten Wegen zuge-gen seyn. Ein nicht allzu schwächlicher, hage-rer, schlaffer Körperbau von feinen Nerven unddünnen Muskeln, wo mehr Schlaffheit als An-spannung, mehr Schwäche als Kraft ist, eine Artvon Ueberreizung oder indirekter Schwache, phleg-matische Konstitution, weiche Menschen mit blas-ser oder gelber, auch schwarzgelber Haut undträgem l'ulse, scheinen die Belladonna am bestenzu vertragen. In folgenden Krankheiten hat mansie am häufigsten empfohlen :

1) Im Krebse und in Drüsenverhärtun-gen, Man hat Beobachtungen für und ge^en die

Bei-