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Einleitung.
dikal wirken eigentlich nur die letzteren, dochmachen sie defswegen jene nicht entbehrlich, auchläfst sich nicht einmal bei allen bestimmen, aufwelche Art sie eigentlich wirken. Hierzu gehörendie meisten bitteren [Wittel, besonders von sehrunangenehmer Bitterkeit, wie Fei tauri, Absynthium,Tanacetum, Putamina nticwn juglav.dum u.a.m.; diearomatischen Mittel von starkem, widrigem Ge-ruch, Valeriana, Santotiicum, Castoreum, Succinum,Petroleum u. dgl. m.; dia reizenden Purgirmittel,besonders Quecksilber, Jalappa, Helleborus liigtr,Gummi Guttae, G ratio Li, Colocyntbis ; auch anderescharfe Mittel, als AUium , l'iäx was , Sabbadilia,/isa foetida u. dgl. m.; salzige Mittel, besondersHelmintochorton ; einige Metalle, besonders der Ei-ser. - und Zinkvitriol; und endlich einige mecha-nisch wirkende Mittel, wie die Zinnfeile, rnetal-h-iches Quecksilber, oder die Ilaare des Dokchotptttriens.
XIX, Harntreibende Mittel ( Diurt-ticti ). Hierunter verstehen wir solche Mittel,welche durch eine eigentümliche, direkte Wir-kung auf die Urinwerkzeuge eine erhöhte Thatig-keit derselben, und eine vermehrte Absonderungdes Urins hervorbringen. Sie wirken zum Theildurch Beförderung der Absonderungen überhaupt,zum Theil aber auch nur durch specitisch er-höhte Thätigkeit der Urinwerkzeuge, von wel-cher die vermehrte Absonderung nur eine Folge,aber , nicht allemal nothvvendige Folge ist; undaus der letzteren Ursache ist es auch zu erklären,dafs wir oft, wenn aus Lähmung, Erschlaffungund Unthätigkeit der Urinwerkzeuge eine über-mälsig vermehrte Urinabsonderung eingetreten
ist,