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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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wenn sie unvermeidlich ist, sie mit e^citirenden und siar-kenden Mitteln verbinde.

2. Ausleerungen tonnen sogar Stärkungsmittelwerden, in so fern sie entweder die Reiße vermindern,die eine zu heftige Reaktion und Krafterschöpfung erzeu-gen , z. B. das Aderlaß bey Vollblütigkeit und Enlzün»düng *), oder indem sie die direkt schwächenden Poten-zen wegnehmen, z. B. die Ausleerung des ^omagiumziurriclum im Anfange der Mittheilung, die Ausleerungeiner Magenüberladung, oder gastrisch faulichter Stoffedurch ein Brechmittel.

Die Ausleerung wird entweder durch Beförderungnatürlicher Absonderungen, oder durch künstlich erzeugteWege bewirkt.

I. Beförderung der natürlichen Se-und Se-kretionen.

z. i84.

Es sind folgende, deren absichtliche Vermehrungein Gegenstand der Kunst werden kann: die Sekretiondes Darmkanals, der Haut, der Nieren, der Lunge,der Speicheldrüsen, der Nasenschleimhaut.

Die Mittel, wodurch überhaupt Absonderungenvermehrt werden können, sind:

i. Zweckmäßige Reitzung der absondernden Orga»ne, wodurch ihre Thätigkeit beschleunigt und verstärktwird. Das Zweckmäßige bezieht sich theils auf denGrad der Reißung (denn eine zu starke verschließt die

Ge-

') Auf diese Weise kann Lungensücht nach Entzündungen, Nach-tripper nach Gonorrhöen ze. eben sowohl von zu starken als un-,crlasse»en Aderlaß entstehen. Ehedem tpar der erstere, jesttist der lefttle Fall häusiger.