Oefässe, und hemmt die Absonderung), Heils auf denOrt. Ist die Absicht allgemeine Beförderung der Se,kretion, so müssen Mittel gewählt werden, die auf dasGanze reißend wirken. Ist die Absicht, nur eine be»stimmte Absonderung zu vermehren, sv ist die örtlicheReihung dieses Sekretionsorgans nöthig, und diese kannwieder auf zweyerlen Art erhallen werden , entwederdurch örtliche Applikation, oder durch Mittel, die einespecifische Tendenz nach diesem Organe haben, wozueines der vorzüglichsten die antagonistisch erregte Tha«tigkeit, d. h. die Vermehrung einer Absonderung durchUnterdrückung einer andern ist.
2. Ein gewisser Grad von Schwächung oder Er«scklaffung der Mündungen der absondernden Organe.Dann widerstehen stc weniger dem innern Antriebe derSäfte, und es entsteht vermehrter Abfluß. Hier istalso das Profiuvium passiv, da es im ersten Falle aktivist. Aber auch hier ist nur ein gewisser Grad vonSchwächung zweckdienlich, denn ein zu großer kannebenfalls die Ausleerung hemmen ').
Z. Flüßigkeit, oder ihr Grundmalerial Wasser.Sie ist die unentbehrliche materielle Bedingung allerFortbewegung der Säfte, und folglich auch aller Se»krelionen, und ihre Vermehrung kann allein schon dieAbsonderungen vermehren.
4. Entfernung der Hindernisse, welche der Sekre«lion oder E^krelion im Wege stehen, z. B. Schmutzbey der Hautsekretion, krampfhafte Zusammenschnü«rung lc.
§. i85<
') Auch bey fassiven oder asssenifchen Prossiwic» muß immernock ei» gtwijsel Grad «on LebeuilhätiMt nur mil »»mm»deiler Ärsisieuz »der Tonus voihunden seyn, weil sonst garleiue Fottoewrguüg Elütl finden toilulc, wie wir auch im 3o<>e s^he».