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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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Vierzehntes Kapitel.

Die ausleerende Methode.

§. !8^

M

D,

^ie Kunst, Ausleerungen zu veranstalten, und zwarsie zweckmäßig zu veranstalten, ist einer der wichtigstenTheile der praktischen Medizin. Es gehört dazu, daßwir zuerst die allgemeinen Wirkungen derselben, unddann die Art und Weise betrachten, wie sie hervorzubrin-gen sind.

§. 18'.

Die allgemeinen Wirkungen der Ausleerungen undihrer künstlichen Beförderungen sind folgende:

i. Sie

Genuß der Aepfel heilete harlnäckigte Geschwüre und Kautaiis-schlüge. Und so giebt es eine Menge Erfahrungen, wo ein-fache diätetische Mittel hartnäckige Uebel heileten, nicht «ls Rei-fe (denn lhre3iei!°kloft war oft viel zu «»bedeutend, und war»m thaten nicht ähnliche oder stärkere Heiße dasselbe?) sondernindem sie in die Organisation einwirkten und sie umänderten. Nur durch Vervollkommnung der animalischen Chemie kön-nen wir künftig darüber Aufschlüsse und rationelle Erkenntnißerw«rten. Für je«! aber wollen wir uns wenigstens hüten, ausVorliebe für irgend ein Snsicm diese Wirkungen ganz zu ver-gessen und unbenußt z» lassen, besonders aber die pathologischend lheraveuttsche Diätetik einer grösser» Aufmerksamkeit wür-digen, die von den neuern als Heilmittel viel zu sehr vernach-läßigt wird. M«n sehe hierüber nach; Dömling von bei,Algülheiten der Säfte.