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Neuntes Kapitel.
Die besänftigende Methode.
z. ii 8.
Sl
<ie hat zum Zwecke, die zu heftigen oder a»omai<-schen Lebe,.'F<ill5"ungen, a/s N'/rlungen der Krankheitzu vermindern, ode» wenigstens dem Bewußtseyn desKranken zu entziehen.
§. H9-
Dies muß zwar ursprünglich dadurch bewirkt wer-den , daß man die Grundursache jener krankhaften Symp-lome hebt, und in 10 fern kann sowohl die stärkende alsschwächende als auch specifische Methode die beste besänf-tigende Methode werden. So besänftigt das Adellaßdie Symptomen des sthenischen, der Wein dir Symp-tomen des asthenischen, das Quecksilber die Syn.pto.men des venerischen Zustands. — Es giebt aber nocheine Besanftigungsmelhode, die unmittelbar auf Ver-minderung der Aeußerungen des kranken Zustands ge«richtet ist, ohne dieselbe erst mittelbar durch Verminde-rung der Grundursache zu heben, und diese erforderthier eine besondere.Betrachtung, weil sie als unabhan»gig von der andern angesehen werden kann.
§. i2c>.