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Fünftes Kapitel.
Pathogenie und Darstellung der Grundkrauk-jielten m therapeutischer Hinsicht.
L. /<?,
G.
»rundkrankßeiten *) können nur diejenigen heissen,welche in ein« Veränderung der Lebensopera »>n undder Lebensthatigkeit selbst bestehen. Denn nur dannerst efistirt Krankheit , wenn die Lebensäußerung finenfehlerhaften Charakter annimmt sd. h. wenn die Krank-heitsursache die Reaktion o^er Erregung afficirt) **) undunerachlet die Ursache dieser Lebensäußerung in einemFehler der materiellen Beschaffenheit des Körpers ge,gründet seyn kann, so wird dieselbe doch alsdann erst
Krank«
*) Ich weiß keinen schicklichern Ramen für diese Krankheiten beiMtalitätsoerhältnises, in so fern olle Fehler erst Vitalitäts-fehler werben müssen, um Krankheit zu seyn. Man hat sieauch allgemeine Krankheiten genennt im Gegensaße der örtli-chen und materiell«!!. Da aber auch eine Krankheit des Le-bensoerhältnißei örtlich, und hingegen eine materielle Krank»heit allgemein seyn kann, so finde ich diese Benennung nichtbrauchbar. — Andere nennen sie innere Krankheiten im Ge-aensa!)e der äußern (materiellen); aber diese Benennung »er»führt zu nach mehr unrichtigen Begriffen von einem verschiede-ne!! HrtsverhilMiße dieser Krankheilen, da doch ihr Unter-schied kein lokaler, sondern ein essentieller ist.
") S. Meine ^cen über Pachogenie oocr Pathologie. Erst«