Praktische Bibliothek.
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«"»-icht blos der gelehrte, sondern auch der praktische Arztmuß lesen, um sich zu vervollkommnen. Das Studiumder Natur und die Litteratur sind die beyden Quellen,durch die er nicht aÄein die Materialien zum Nachdenken,sondern auch die nöthige Kultur und Richtung seines Gei-stes für dieses Geschäft erbalt. Durch letztere insonder-beit macht er sich die Erfahrung aller Zei/e» und Völ»ker eigen, sichert sich für Einseitigkeit, und hall gleichenSchritt mit der Zeit und mit dem Fortschreiten der ge«sammle« Menschheit in diesem Theile des Wissens.
Dazu gehört aber ein zweckmäßiges Lesen , und auchhier ist es weit besser mulrum als multZ. Durch zu vie-les und unverdautes Lesen verliert man sich selbst, lahmtseine eigene Denk-und Proouktionskraft, und wird end-lich ein Buch, ein blosses Reperlorium. Durch Lesenseichler, irriger, inkonsequente» oder phantastischer Schrif«len verdirbt man» sich nicht nur objektiv durch Annahmeunfruchtbarer oder unrichtiger Materialien, sondern nochmehr subieklio durch Annahme einer ahnlichen verschobe-nen Denk «und VorstellungSlllt. — Überdies ist ja demeigentlichen Praktiker selten so viel Zeit, Lust und Geldverliehen, um eine ausgebreitete Leklüre machen zutonnen.
Man erlaube mir daher, hier eine Auswahl vonBüchern aufzustellen, die ich zum Behufe des Prakli.keis für vorzüglich nützlich halte, wobey ich aber imvoraus erinnere, daß man nicht etwa glaube daß diesdie einzigen wären, und außer dieseo nicht noch anderemit eben dem Recht genannt zu werden verdient hallen.Ich bitte sie nur als solche zu nekmcn, die ich für mei-ne Ausbildung, und meinen praktischen Gebrauch vor-züglich nützlich gefunden habe, und die ich daher mitU»ber,eugung, und aus eigener Erfahrung empfehlen)( )( kann.