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2. Sie vermindern die Quantität der Säfte, undkönnen folglich nützlich werden:
«. Wenn eine zu große Menge der Säfte die Kraftder Gefässe unterdrückr. Hier kann eine angemesseneAusleerung die Kraft der Gefasst erheben, und wirklichstarken; so bey Plethora.
b. Wenn eine örtliche Anhäufung ode» E^traoa»sation vorhanden ist, die die Funktion des Theils, undso das Wohl des Ganzen stört, z. B. bey Wassersüchten,örtlicher Plethora, Anwesenheit fremder Körper.
Z. Die natürlichen Absonderungen und Ausleern«»gen sind die Hauptmittel zur Erhaltung der Integritätder organischen Mischung, denn der chemische Lebens»prozeß besteht in beständiger Verzehrung und Restaura»tion seiner selbst, und eben so nöthig als die beständigeZuführung neuer lebensnabrender Swsse zur Erha/lnnFdes Lebens und des Lebenden ist, eben so nöthig ist dieAbsonderung der verbrauchten, und in dieser Gestaltnicht mch» lebensfähigen Stoffe, wenn nicht nur dasQuantilätsverhaltniß, sondern auch die qualitative In,legrität der organischen Materie erhallen werden, jawenn die Restauration selbst möglich werden soll. Ge°uug es ist eine wesentliche Bedingung des gehörigen Mi»schungsprozesses der organischen Materie, daß die mitder Lebensoperation verbundenen Sekretionen gehöriggeschehen.
In dieser Hinsicht werden also die Ausleerungenallerdings Reinigungsmittel des Körpers, und die Er.Haltung der natürlichen Absonderungen, und ihre Beför»derung, wenn sie unter den normalen Grad gesunkenfind, kann zur Erhaltung dieser qualitativen Integritätder Organisation, und des davon abhängenden Wohl-seyns benutzt werden, ja selbst Stärkung zur Folge ha»den, in so fern die Lebensstarke von dem gehörigen Zu«stände deS Mischungsprozesses abhangt.
Noch