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1. Sie schwachen, in so fern sie die Quantität derdaS Leben tonstituirenden Bestandtheile vermindern, unddurch Entziehung der Säfte den Gefassen ihre natürlich-sten und wichtigsten Lebensreitze rauben. Sie schwächenalso zu gleicher Zeit direkt und indirekt. Diese schwä'chende Wirkung wird um so grösser seyn.
«. Je unmittelbarer zur Unterhaltung der Lebens»funklion die ausgeleerte Materie erforderlich ist. Folg-lich am alterschwachen dsten muß Ausleerung des Bluts,des nächsten Lebensreitzes, seyn.
b. Je reichlicher die Ausleerung ist, oder je mth-rere zu gleicher Zeit erfolgen.
c. Je schneller die Ausleerung geschieht, denn auchdie gehörige Ausdehnung wirkt als Reih und Stärkungauf das Gefäß. Je schneller diese weggenommen wird ,desto mehr entsteht Erschlaffung ( 5a!!Äplu5). Die Ge-fässe haben nichi die Zeit sich gradatim zusammenzu»ziehen.
cl. Je mehr sie zugleich mit Kraftanstrengung ver»bunden ist ; denn alsdann wird außer der direkten auchdie indirekte Schwäche vermehrt. Durch diese schwächen»de Kraft werden Ausleerungen die Hauplmitlel beySchemen, und können eine Menge heilsame entfernteFolgen haben, wohin die Aufhebung der Entzündungen,der Kongestionen, der Krämvfe (wenn sie stbenischerNatur sind) die Wiederherstellung der Ausleerungen undAuöschläge, (wenn sie durch Hypersthenie unterdrücktwurden) gehören. So kann z. B. ein Aderlaß zuwei-len das beste Mittel seyn, den zögernden Blatternaus-bruch oder die supprimirlen Hämorrhagien wieder her-zustellen, da es hingegen, wenn die^c Zufälle von asthe-nischen Ursachen herrühren, das Gegentheil bewirken,und die gefährlichsten Folgen haben würde.
Im Allgemeinen folglich sind alle Vermehrungender Ausleerungen bey Asihenien schädlich.