281
auf irgend eine Art für das Verdauungsgeschäft unbrcuch«bar gemacht ist, auch wenn eS darauf ankommt. -,echtschnell zu restauriren, und also alle Wege zugleich zubenutzen.
§. 166.
Die Kunst zu nähren, oder die Anwendung derNahrungsmittel zur Erreichung der möglichst vollkommen'sten Restauration (nährende Methode), beruht auffol»senden Punkten:
1. Man wähle die Nahrungsmittel, die am mei-sten und koncenlnrlesten NahrungSstoffe enthalten. ( §.160. II.).
2. Man verbinde eine gehörige Menge Wasser da»mit, ohne welches keine Ernährung möglich ist; C§.iZ8) es geschehe nun dies durch Trinken oder durchVerbindung des Wassers mit den Speisen.
Z. Man wähle die »erdaulichsteForm der Nahrung,d. h. wo das Nahrungsmittel schon vorgearbeitet undchemisch zerlegbarer, und ihm auch der Grad von rei»Zender Eigenschaft mitgetheilt ist, der zur Erregung dernöthigen Bbensthätigkcit der Verdauungswerkzeuge er»forderlich ist, z. B. ein Zusah von Wein, Gewürz :c, ,wobey es freylich auf den verschiedenen Grad der Erreg»barkeit ankommt.
4. Man suche den Genuß und die erste Verdau»ung der Nahrung mit angenehmen Empfindungen zuverbinden, welche ein großes Hülfsmittel zur Erregungdesjenigen Grads von Lebcnsthäligkeit sind, der dieAssimilation befördert. Dahin gehört vorzüglich der an»genehme, den Appetit reißende, Geruch und Geschmackder Nahrungsmittel, und angenehme (aber nicht hef,lige oder leidenschaftliche) Seelen-und Sinnesreihungwährend des Essens und gleich nachher, auch Sprechenund Lachen. Eine fade oder gar mil Cckel, allein oder
gar