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§. 104.
Was die Form der Nahrungsmittel betrifft, sogiebt es folgende Verschiedenheiten:
1) Roh oder bearbeitet. Die rohe Form istreißender aber chemisch schw ree zu zersetzen. Sie Zu-bereitungen (die im Kochen, Backen und Braten beste-hen) können also die Verdaulichkeit durch diese chemischenVorbereitungen vermehren, aber auch durch unzweck-maßiqe Bearbeitungen z. V. Zusähe von Fett «.) er»schweren, und den Nahrungsmitteln andere schädlicheEigenschaften mittheilen.
2) Flüßig oder fest. Die feste Form reiht meh?als die stüßige, l'tzlere aber hat wieder den Vorzug derleichtern chemisck^n und mechanischen ZerseHbarkeit, undalso der chemischen Vsrftaut/chkeit.
Z) Warm oder kalt. Der Unterschied ist nichtwesentlich , da 0« genossenen Dinge doch baw die am»wallschc Temperatur annehme». Doch giebt ein be-trächtlicher Grad von Hitze ihnen mehr reihende und er<h>h»nde, fi^lulente, auch bey Konlinualion schwächendeund erschlaffende Kraft, da hingegen die kalte Tempera-tur der Nahrungsmittel kühlend (durch Entziehung derWarme) wirkt, und überhaupt alle Wirkungen derörtlichen Applikation der Kälte haben kann.
§. '65
Der Ort der Nnwendung ist zwar im natürlichenZustande nur aNein der Magen und Darmkanal durchden Mund. Doch fsnn auch der untere Theil des Darm-kanals, das Iricelimum cr,llum, durch den Hnu8 mit-telst reißender Klystiere, und die ganze Oberfläche derHaut mittelst nährender Bader von Fleischbrühe, Milch,Malzdekokt, dazu benutz? werden, wenn nämlich derWeg durch den Mund verschlossen oder der Dvmkana!
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