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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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277
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bei» Magen geben). Die Erfahrung lehrt, daß wir vonmanchen Speisen fehl schnell satt werden , von andernhingegen ungeheuer viel gemessen können, ohne satt zu»erden.

Die sättigende Eigenschaft hat ihren Grund

i) In der Dichtheit und Viscidiläl der Nahrungs-mittel , wodurch sie genöthigt weiden, länger im Ma>gen zu verweilen.

2) In ihrer ltnoerdaulichkeit, die eben diesen Ef»fekt hat.

Z) In der ölichten oder fetten Beschaffenheit der-selben , wodurch die reihende Einwirkung des Magensaftsauf die Magenwanoe gebindert wird. Daher kann einLöffel fettes Oel den stärksten Hunger auf der Stellestillen.

IV. Die reißende Kraft.

Die Nahrungsmittel können auf doppelte Weiseleihend wirken, und als Reihe betrachtet werden.

1) Oertlich im Darmtanal.

2) Allgemein auf dovpelle Weise, theils symva,thisch durch fonsensuelle Mittheilung der Magen »undDarmreitzung ins ganze System, theils idiopathischdurch materiellen Uebergang ins Blut, und Verbreitungdes reihenden Stosses im ganzen Körper. Diese Reih«kraft gründet sich in ihnen selbst auf folgende Punkte:

1) Auf den Nahrunqsstoff selbst. Je mehr einNahrungsmittel Nahrungsstoff hat, desto mehr erzeugtes Chylus und Blut, und folglich Reiß fürs Ganze. —Hierbey kommt es aber sehr auf den höhern oder niedri»gern Grad der Animalisalion an, den der Nahrungs»stoff in dem Nahrungsmittel schon erhalten hat. Da»her reihen alle animalische Nahrungsmittel stärker alsdie vegetabilischen.

2) Auf die reißenden Zusätze , die das Nah.lungsmitlel. schon enthielt, oder die ihm durch die Jube-let»