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§. I4Z.
Die Regeln der Anwendung dieser Methode sindfolgende:
i. Man nehme dabey gehölige Rücksicht auf denZustand des quantitativen Verhältnißes der Erregung,welches immer die Grundindikation geben muß. Istfolglich ein hoher Grad von Slhenie da, so würde jedeNnmchiung des Reihes schaden, und jener muß elltge»hören werden, wir müssen so lange jede antagonistischeRcitzung vermeiden; (so darf z.B. so lange die ent-zündliche Diathesis bey einer innerlichen Entzündungnoch so groß ist, daß Aderlässe indicirt sind, lein Vesi-kalorium, kein antagonistisches Reitzmiltcl, angewendetwerden ). Ist hingegen beträchtliche Asthenie vorhan»den , so muß jede Beförderung einer absondernden Thä»tißfeit, sey sie auch ai?lagom/?lW rnd/cirl, vermiedenwerden, weil jede Ausleerung schwächt. Doch kommtes hielbly gar sth« auf den Grad der Slhenie, Asthenieund ar.f das Verhältniß der zu erregenden antagonistischenAfftklion zu der schon vorhandenen an. So kann, wenndle der Sthenie zum Grunde liegende Reihung eine an»lagonisiisch erregte Affeklion eines edlen Eingeweides ist,die Heftigkeit der Slhenie und die Lebensgefahr dadurcham bestrn gehoben werden, wenn wir diese Affcktion soschnell wie möglich durch eine andere antagonistischeRei«tzung von dem edlern auf einen weniger wichtigen Theilverpflanzen. Z. B. eine durch schnell unterdrücktes Po-dagra erzeugte Gehirn« oder Lungenentzündung verlangtdie schnellcste Anwendung örtlicher Reißmillel auf denvoiher vodugrisch afficirlen Theil um dadurch die Äffet»lion wieder in die Füsse zuleiten. — Und eben so kannbey Asihenie, wenn die primitive oder mitwirkende Ur-sache derselben eine antagonistisch vermehrte oder vermin«dcrte Thätigkeit ist, die Erregung einer sie aufhebendengntagolnsiischen Thätigkeit, ja selbst Ausleerung, einen
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