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wesentlichen Theil der Kur ausmachen. So habe ich Am»blyopie und Amamosis ( also Asthenie der Augennetven )durch lang unterhaltene und starke Eilerungen im Na-cken oder andenAermen vergehen sehen, wenn sie durchunterdrückte gichtische oder Hautlhätigkeit entstanden war.So sehe ich noch jetzt ein Kind von 6 Jahren schwäch»licher und skrofulöser Konstitution, welches mehrere Iah»re fast ununterbrochen an chronischen Augenentzündungenund selbst Flecken der Hornhaut gelitten halte, und wo»gegen ich alle erdenkbar reihende und stärkende Mittel,sowohl örtlich als allgemein, angewendet halte, nunschon seit ^ Ichren völlig von diesen Uebeln befreyl, seit-dem ich ihm ein Fontanell am Arm gelegt habe. Also«ine örtliche Schwäche durch ein schwächendes Mittel ge-heilt .' Ein Räthsel, das sich nur durch die antagoni-stische Reitzung erklären läßt. — Aber dabey ist wohlnochmals zu bemerken, daß man ja den Grad der vor«handenen Slhenie oder Asthenie nicht übersehe, und im»mer bedenke, daß ein antagonistisch wirkendes Mitteldadurch nicht aufhört zugleich ein eMttlendes oder auchschwächendes Mittel zu seyn, je nachdem es ist, unddaß es, durch diese allgemeine Einwirkung, in Absichtdes quantitativen Verhältnißes der Erregung, mehrschaden kann, als es durch seine antagonistische Wirkungnutzt. So wird im Anfange einer mctastalischen, d. t).antagonistisch durch Unterdrückung der Hautlhätigkeitoder einer arthrilischen , venerischen«. Affektion entstan-denen Lungensucht, die Anwendung eines künstlichenGeschwürs sehr heilsam seyn können, aber dann, wenndie Lungensucht schon große Schwäche erzeugthat, wirdes schaden und die hektische Konsumtion vermehren.
Daher ist es auch eine wichtige Regel, daß man insolchen Fällen durch andere dabey angewendete Mitteljene Nachtheile verhindern, und, bey asthenischem Zustan»de die schwächende Wirkung eines antagonistischen Mit»
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