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warme Lokalbader, feuchte Dampfe, ölichle und fetlcApplikationen, Klystiere von warmen ölichlen und rci-tzenden Inqredienzien. Sie dienen besonders da, woeine örtliche Kongestion der Säfte oder Prosluoium er«regt werden soll, theils um das Blut und andere Saftevon andern Theilen abzuleiten, theils um ein Proflu-vium wieder herzustellen. So wird ein unterdrückterSchnupfen, Diarrhöe oder Gonorrhöe durch bloße Reiß-mittel nicht fo schnell wieder hergestellt, als wenn wirmit den Reihmitleln warm Wasser, schleimichle undölichle Mittel verbinden.
5. Specielle antagonistische Mittel, worunter ichversiebe, welche im Stande sind, eine eigenthümlichekrankhafte Thätigkeit, welche unterdrückt ist, wiederherzustellen oder wenigstens zu imitiren. Z. B. diekühlenden Purgicrmitcel zur Wiederherstellung des Wech«selfiebcrs oder der Diarrhöe, die Inokulation des Krätz-miasma zu Wiederherstellung der Kratze, Billige! un»Skarifckalionen, um die Blutung eines Theils, welcheunterdrückt war, zu restituiren oder zu imi >rcn. —Erregung der Eiterung, um entweder die Eiterung aneinem andern Orte aufzuheben, oder eine andere kra^k«hafte Affektion aufzuheben, besonders eine solche, diedurch Unterdrückung einer andern (metastalisch) ent«standen war. Diese ganz neu erzeugte und im eigenl»lichen Sinne pathologische (nur im kranken Zustandemögliche) Thätigkeit, ist eins der allgemeinsten undwichtigsten Hülfsmittel der antagonistischen Methode beyallen metastatischen Krankheiten, in so fern sie da, woweder die ursprüngliche Thätigkeit noch eine ähnliche ge-hörig wieder hergestellt werden können, ein Surrogatderselben giebt, was die üblen Folgen derselben hebenkann. Der Organismus selbst arbeitet in solchen Fäl.len darauf, und bringt dadurch oft Nalurhei.ungen z»Stande. ( Z. 9 ).Hufelands System I.B« R 3^43-