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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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250
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I. Flüchtige k!xc!t2mm, welche die Eigenthümlich-keit haben, die Erregbarkeit des Nerwnsystems durchU^bernitzimg schnell zu ».'schöpfen Die vorzüglichstensind: Opium, ^lnt:I,u«, (^mj>Iw!-3, ^2f>Iul,» , l>!«!ivol»ii!e, <ül>"oreum , V«IerlHN», ^.l^ fceciä« , 0!. d«^«.Pu», «nimale öic. wobey für den praktischen Gebrauchdie Bemerkung sebr wichtig ist, daß manche weit leich-te und vollkommner die Nelvenerregdarkeit ganz erscho,pfen «ls andere, und daher eine weit grössere Schwacheja Desorganisation desselben hinterlassen als diese. Vonder ersten Art ist Opium, von der letzten Moschus,der auch lange und in s hr starker Gabe gebraucht,doch nie den Grad von Schwäche hmterläßl, den wirvom Opium wahrnehmen.

Diese Mittel »Miren zugleich das Blutsystem, underhitzen.

2. Specifische ReiHmiltel des Nervensystems, wel.che ohne merkliche Ezcitation des Blulsystems . durch ei»ne svcc sische Einwirkung und Veränderung der Nerven-vrganisation und dadurch bewirkte Umstimmung derNer«venthaligkeit, heftige oder anomalische Thätigkeit dessel»ben aufzuheben vermögen. Die vorzüglichsten: die Oxy,den des Zink, Wlsmuth , Anlimonium, Kupfer, Bley,Quecksilber, ^lc«!i 6xum, Magnesia, Kalcherde, Vil^,cum czuernurn, pscunia, Säuren, besonders die mine»talisckeli, und unter diesen die Vitriolsäu,« ^) Alaun,und adstringirende Mittel.

Z. Nalkolische Reitzmillcl, worunter ich diejenigenverstehe, welche mit einer specifischen Kraft versehensind, auf das Sensorium selbst zu wirken, und dessen

Thä°») Diese W rlung der Säuren ist entschieden , und praktisch höchst»wicht,g. Sie vermindern die kränklich «höhte Erregbarkeit<vie ich! indem sie die Organisation firiren und ihreZerseß»barl?,t Vermindern), und könne» auf di'se Weis? die hartnä-ckigsten N.ro n'raükheiten heilen, ja selbst große Stärkungimit-tel w rden, in so fern die erHöhle Erregbarkeit die Schwächeimmer unterhält und rcrmeh«!.