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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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225
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und wende besänftigende Mittel an (indirekte Star,kuxg ). In diesem Falle ist es oft am besten blos durchmilde (nicht reißende) Nahrungsmittel, reine Luft,sanfte Wärme und Gemüthsheiterkeit zu starken, undalle Arzneomitlel z» unterlassen. Ist dadurch das Le-bensoermögen schon etwas erhöht, und die erhöhte Er-regbarkeit vermindert, so kann man schon stärkere Reiß»und Stärkungsmittel anwenden, und so im Grade im»mer steigen, bis die Organisation den Grad von Slckr-ke erlangt hat, den wir beabsichtigen.

Ist hingegen torvide Schwache zu behandeln, somuß der Anfang mit den stärksten Reißmitteln gemochtwerden, um nur erst den Grad von Erregung Herpor-zurufen , der zur Restauration erforderlich ist. Am be-sten ist es daher zuerst blos flüchtige Reitzmittel, undzwar bey hohem Grade der Schwache die allerstärkcsten,anzuwenden, diese nachher mit restaurirenden Stoffen( sowohl Nahrungs > als tonischen Stärkungsmitteln )zu verbinden; nachher aber, wenn dadurch das Lebens-vermögen und dem gemä't) auch die Erregbarkeit schonerhöht ist, den ReiKgrad dieser Mitteln demselben Vcr«hallniß zu vermindern, so lange bis dadurch der gehö»rige Grad von Lebensstärke erreicht ist.

b. Je mehr die Schwäche mit vorhergegangeneroder noch fortdauernder Entziehung materieller Stoffe( Erinanilion ) durch Nahrungsmangel, Profiuoien,Eiterung, verbunden ist , desto mehr ist die nährend?Methode mit der stärkenden zu verbinden. Auch istdabey die Rücksicht auf die besondern entzogenen odermangelnden lebensnöthigen Stoffe und ihren Ersatz nichlzu versäumen. So indicirt Mangel an Wärme beson-ders Mittheilung der Wärme, Mangel des Sauerstoffs(beym Skorbut) Mittheilung desselben, Mangel desKruors Eisen, Entziehung des gmnnbaren Blultheils(bey Eiterungen) die Anwendung gelatinöserSubstanzen ,c.Hufela,!ds Sustem l. Band. P <-. Je