Druckschrift 
1 (1802) Allgemeine Therapeutik
Entstehung
Seite
91
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

gang möglich st». Es lassen sich nur zwey Wege dazudenken, entweder Einsaugung in die abiorbir-ndcn Ge-fasst . die alle diese Flächen bedecken, oder unmilMlwrePenetralion der Substanz durch die gewöhnlichen Porenund kleinsten Zwischenraume, die jeder Körper, der or.ganische sowohl, als der unorganische hat; wie dies beyder Mittheilung des Wärmesioffes, der Elektricität undähnlicher feiner Materien «hellt, die auch ohne Gefasstn, einen Körper eindringen , und ihn durchdringen können.

°5ede dieser Uebergangsarten aber hat ihre besonde»ren Bedingungen. die die MogUcMt und die Art desUcbcrgangs selbst genauer bestimmen.

i Bep dem Uebergange durch E/nsaugung kommteines TMs die Lebenskrast der Mündungen dieser ein»saugenden Gefasst, andern Theils der chemische Prozeßin Betracht, der der Einsaugung vorhergeht, sie begie«,let, und die Beschaffenheit der Materien umändert.

Was das erste betrifft, so ist jede einsaugendeMündung erregbar (um das Geschäft der Einsaugungvollbringen zu köunen, welches keine todte mechanischeAktion ist), und zwar specifisch erregbar (so gut w,e dieSekrclionsorgane), um das Geschäft der Einsaugungzweckmäßig vollbringen zu können; d. h. sie haben d>eKraft, manche Stosse aufzunehmen , manche nicht,in so fern ihre specifische ErreaMkcit einen bestimmtenGrad und Qualität des Reitzes erfordert, um in den zurEinsaugung schicklichen Grap von Thätigkeit versetzt zuwerden, ein zu hoher oder zu geringer oder unschicklicherRcitz hingegen entweder eine zu starke Reitzung (Kon«stliktion). oder zu geringe oder gar keine erregt, undfolglich keine Einsaugung auf eine solche Mater« Stattfinden kann (folglich eine chemisch ° animalische Wahl'anziehung, wie bey dem Sekretionsgeschäst). Da nunder Zweck der Einsaugung Restauration der durchs Le.hen verbrauchten organischen Materie ist, so laßt sich

per«

5W

1