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z- 47.
Hiermit verbindet sich die Frage, die schon oftStreit erregt hat, ob die Arznepmiltel auf die Materiedes Körpers, und folglich auf die Safte wirken können.Gewöhnlich pflegten die Malerialisten (sonst auch Humo»ralistcn) darauf mit ja, die Dynamistcn hingegen (sonstSolidistcn genannt), die alles vom Reihe und Er«»gung ableiten, mit nein zu antworten.
Abe, es kommt alles darauf an, wie man dieFrage versteht, und gerade über den Sinn der Fragescheint man sich nicht genug verständiget zu haben. DieFrage kann nämlich zweperley heissen:
Können die Arzneyml'ttel selbst einen materiel'len Uedergang in unser Inneres, in unsere Saftsmachen? oder
Können ArMymittel eine materielle Verände«lung im lebenden Körper hervorbringen?
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Die erste Frage verlangt erst genauere Besiim'niuüg des Innern und Aeußern unsers Körpers. Zu?äußern Oberfläche gehört alles, was mit der Außen»well in unmittelbare Berührung kommt; folglich dieäußere Haut, die Lunge, die Mund > und Nasenhöhli,der ganze Darmkanal vom Schlund bis an den After,die Harnröhre und die Urinblase, die Mutterscheide undder Uterus. Der materielle Uebcrgang eines Arzney»mittels ins Innere, ohne Verwundung kann also nichtvon der Mittheilung desselben auf diese Flächen und Ka-näle zu verstehen seyn, und der Uebergang eines Mit»tels in den Magen, Darmkanal, Lunge tc. bleibt im«mer noch äußere Applikation. Es fragt sich also, obvon diesen Flächen und Kanälen in die damit zusammen«»hängenden Gefasse und Substanz des Körpers ein Ueber«
gang