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uns für jetzt bekannteste Verhältniß bleibt, so müssenwir auch uns daran bey Bestimmung der Wirkungeines Mittels vorzüglich halten, ohne j<>doch zu verges-sen, daß es noch andere Wirknngsarten giebt, dietheils schon jetzt zur Erklärung mancher Erscheinungenbenutzt, theils wenigstens als Gegenstande der weiter«Forschung aufgestellt werden müssen. So z. B. kannich mir die schnell kühlende Kraft mancher Miltelsalzeund Sauren nicht aus der alleinigen Wirkung des Rei-tzes erklären. Denn wenn diese Mittel als Reiße wir«ken (was auch in Absicht ihrer örtlichen Wirkung aufden Darmkanal wirklich unläugbar ist), so könnten sieja die Blulbeweguna, und folglich auch die Hitze nichtvermindern, denn jeder Zusatz von Reitz, sey er auchnoch so klein, ist ja ein Zusatz zur allgemeinen Summeder Rcitze , und folglich der allgemeinen Erregung; unddennoch kühle?, sie, und vermindern die Erregung. Manpflegt sich damit zu helfen, daß man annimmt, sie er»regen Ausleerung, und kühlen folglich dinch Schwä-chung. Dies ist aber nicht immer der Fall, denn Sal»miak, und viele Sauren kühlen ohne alle Ausleerungund sehr schnell. Hier bleibt unS also nichts übrig,als anzunehmen, daß diese Mittel eine chemische Zer«setzung und Entbindung des Wärmestoffcs un Körperbewirken, wodurch sie kühlen, und dadurch die Blutbe«wrgung vermindern; eine chemische Wirkung, die wiebey vielen derselben , anch außer dem Lebenden deutlichwahrnehmen. Dasselbe gilt von den Sauren < den ad»stringirendcn Mitteln, dem Schwefel, Eisen, Phos»phor, der Einathmung der Gasalten. Ohne diese che-mischen Veränderungen läßt sich' ihre Wirkung garnicht erklären.
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§. 47-