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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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81
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7. Der Zeitraum der Rekonvalescenz (8t2ä. rc.convalescenllX). Diejenige Periode, die dazu nölh'Hist,um die durch die Krankheit Verlornen Kräfte und Ma,terie wieder herzustellen, dem Krankgewesenen als« seinevöllige Integrität wieder zu geben.

8. Zuweilen erfolgt statt der Rekonvalescenz ein5r«6ium secun^grium 5. leyuel«lum, welches entwederin einem Uebencst der Krankheit selbst oder in den Folgender Krankheit seinen Grund hat. DaS erste ist immerFolg/einer unvollkommenen Krise, das letztere Folgeeiner die Kräfte oder einen wichtigen Theil sehr angrei-fenden Krankheit zuweilen auch wohl Kurart.

Diese Krankbeilsfiadien finden sich bald starker, baldunmerklicher ausgedrückt ( welches sich nach dem Abstandder Krankheitshöhe vom gesunden Zustande richtet),bald ist ihre Succeßion schneller, bald langsamer. Hier«inn liegt hauptsachlich der Unterschied akuter und chroni»scher Krankheiten. Bey den akulen nämlich sind dieseVeränderungen sowohl intensiv starker, als.auch eriensiomehr zusammengedrängt, gewöhnlich in einem Zeiträu-me unter oder höchstens von 4 Wochen.

§. 42.

Der Einfluß, den diese Stadienoeranderungen aufdie Heilung hab?n, ist an und für sich kein wesentlicher,sondern nur ein gradalioer, d. h. die Grundidee der Kurbleibt dieselbe, sie wird nur, nach den verschiedenenGraden und Ausbreitung der Krankheit, bald stärkerbald schwächer in Ausübung gebracht. Doch kann zu-weilen dadurch, daß die durch die Stadien bestimmtenVeränderungen des Grades oder der Ausbreitung eineVeränderung im Grundcharatter bewirken, auch eineVeränderung in der essentiellen Heilalt nöchig gemachtwerden.

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Hufelands System I. Band. F

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