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Der Gang der Heilung nach den Stadien ist al»so im allgemeinen folgender:
i. Im Zeilraume der Vorboten kann die Heilungmehrenthrils noch durch die bloße Aufhebung der ent»fernten Ursachen bewirkt werden. Z. B. die Entfernungeiner Unverdaulichkcit durch ein Brechmittel, die schnelleAusleerung oder Neulralisirung eines aufgenommen,'«:Glfts oder Kontagiums kann hier noch die dadurch sichbildende Krankheit verhüten.
2. Im Eintritt der Krankheit ist oft dieselbe Kur»art noch hinreichend, wenigstens tann da noch mancheKrankheit in der Entstehung selbst durch eine recht auf dienächste Ursache wirkende Behandlung vernichtet werden.
H. Die Zunahme der Krankheit foroett auch gra»dalive Zunahme der Behandlung, sowohl in Beziehungder zunehmenden Intenston der Krankheit ( Verstärkungdes Heilverfahrens), als auch auf die Ausbreitungder Krankheit (Rücksicht auf die verschiedenen Systemeund Organe, die von der Krankheit eingenommen wer»den ). Dieß steigt bis zum Zeilpunkte der Krankheits,Höhe.
4. Von da durch das ganze Stadium der Abnah«me hindurch muß auch die Kur den nämlichen Ganggehen. Sie muß intensiv schwacher werden. Dieschwächenden Mittel bey der asthenischen, die Reih'Mittel bey der sihenischen Kurart müssen in demselbenVerhältniße vermindert werden, als dort der sthenische,hier der asthenische Charakter abnimmt. Gewöhnlichtritt hier die Rücksicht auf Unterstützung der durch dieKrankheit erschöpften Lebenskraft ein. Daher bey ur»sprünglich entzündlichen Krankheiten hier der Gebrauchgelindrnßender, bey ursprünglich asthenischen Krankhei»ten hingegen zwar Einschränkung der Reizmittel (diedie Lebenskraft noch mehr erschöpfen würden), aberAnwendung tonischer (sirer) Stärkungsmittel nöthig
wird,