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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Weisser Zimmt.

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Die Bastfaserbtindel sind bald gerade gestreckt, bald ver-bogen und auseinanderweichend, die Bastfasern im Bündel vonsebr verschiedener Dicke, am Querschnitte polygonal oder rund-lich, die meisten mit deutlichem, zum Theil ansehnlichem Lumen,isolirt an 300400 u. lang bei 915 p. Breite, beiderseits spitz odermeist zugespitzt, an den Seiten glatt, seltener knorrig (Fig. 246, 10).

In ihrer Begleitung, aber auch im Anschlüsse an das Phellodermfinden sich dünnwandige, axil gestreckte, schmale (4565 p lang,15 p. breit) mit homogenem braunem Inhalt versehene Pigment-zellen (Fig. 246, 10, p) in axilen Beihen (ähnlich wie im Pericarpder Ceylon-Kardamomen, pag. 453, und im Ingwer, pag. 522).

Die Innenrinde (Fig. 245, J) zeigt am Querschnitteschlängelige, 12 Zellen breite Markstrahlen (m) mit im innerenThcile etwas radial gestreckten, weiter nach aussen quadratischenund in den Ausweitungen der Markstrahlen tangential gestrecktendünnwandigen Zellen (R = 3035, L = 2124 p), jede mit einergrossen (2430 p) rosettenförmigen, seltener grobzackigen Kalk-oxalatdruse oder mit feinkörniger Stärke. Am tangentialen Längen-schnitte sind die Markstrahlen bis 15 und mehr Zellen hoch.

Die Baststrahlen bestehen aus concentrisch wechselndenschmalen Schichten von Parenchym mit Secretzellen und Sieb-röhren. Bastfasern fehlen.

Das Bast-(Phloem-) parenchym ist aus spindelförmigenComplexen dünnwandiger Stärkezellen (L = 80120, T = K. = 15 p.)zusammengesetzt. Die in ihm eingelagerten zahlreichen Secret-(Oelharz-)zellen sind meist axil gestreckt, verschieden gestaltet(Fig. 244 und 246, 17), häufig elliptisch, nicht selten ausgebuchtet,am Querschnitte kreisrund (L = 60270, B = T = 54105 p),derbwandig.

Ihre Wand ist theilweise verkorkt; Naplitylenblau färbt sie gleich demSecrete violett, Safranin rotli.

Die Sieb röhren bilden die Hauptmasse des Gewebes derBaststrahlen; nur im innersten, dem Cambium genäherten Theilederselben sind sie offen, sonst collabirt in Form von gelblichenoder gelbröthlichen Strängen, am Querschnitte meist tangentialziehend mit schwer erkennbaren stricheiförmigen Lumina, Beson-ders in den äusseren Partien des Baststrahles überwiegen Siebröhren.

Sie stellen (Fig. 246, 1, 2, 4, Sb. und Fig. 247) lange, an 20 p.weite Schläuche dar, welche mit sehr steil gestellten Querwändenverbunden und hier, sowie an den Seiten mit grossen, quergestelltenSiebtüpfeln verschen sind. An radialen Längenschnitten sieht mandiese in der Fläche; die Siebröhren machen hier fast den Eindruckvon Spiral- oder Netzgefässen; an tangentialen Längenschnittenerscheinen die Wände knotig. Als Inhalt führen sie spärlicheMengen einer gelblichen formlosen Masse.

Die Stärkekörner (Fig. 246, 19) sind einfach und zu-sammengesetzt, Zwillinge, Drillinge etc., ziemlich viele in höherenStufen der Zusammensetzung, daher unter den Bruchkörnern

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