Caoao, Cacaobolmen.
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gut zu beobachten in Ammon, welches sie auf 9—18 (a Grösse auf-quellen macht, in CMorzinkjod oder Jodglyeerin. Sehr vereinzeltBruchstückchen sehr feiner (6—8p.) abrollbarer Spiraltracheen (XXII).
Im entölten Cacaopulver tritt besonders das Stärkemehldeutlieh hervor neben den Fragmenten des Parenchyms und derEpidermis: auch die Pigmentballen (je nach der Sorte braunroth,braungelb, roth oder violett), aus den Zellen in toto herausge-fallen, oft mit anhaftendem Zellhautstück (XX, XXI), welches inChloral sich gelblich färbt, während der Pigmentballen eine blut-rothe Farbe annimmt. Das Fett ist nur in Resten vorhanden.
Theile der Samenschale sollen in ganz reinem Cacaopulvernicht vorkommen, namentlich würden Gewebselemente der peri-pheren Theile der Testa (äussere Epidermis mit aufgelagerter Mus-epidermis etc., XXXVI) und Stücke des Testaparenchyms, sowieder sehr charakteristischen Sklereidenschicht (XXXIII), wenn reich-licher vorhanden, auf einen Zusatz der gepulverten Samenschaleschliessen lassen. Sehr vereinzelte Gewebselemente der Testaindessen, wenigstens der eben genannten Sklereidenschicht, könnenselbst in ganz reinein Cacaopulver verkommen, da selbst bei sorg-fältigem Putzen der gerösteten und geschälten Samen hie und daein Stück der inneren Partien der Samenschale an der Oberflächedes Kerns haften bleibt.
Das am meisten charakteristische Gcwebselcment des Cacao-pulvers und der übrigen Cacaofabrikate sind die oben beschrie-benen eigentümlichen Trichome der Epidermis der Cotyledonenund des Würzelchens, die sogenannten Mitscherlich' 'sehen Körper.Sie fehlen niemals, sind aber schwer aufzufinden, zumal sie meistmehr oder weniger zerbrochen, also nur in Bruchstücken vor-handen sind, welche zwischen den übrigen Gewebselementen undInhaltsmassen wenig deutlieh hervortreten.
Xebst diesen Trichomen kommen auch die Pigmentzellen,respective die Pigmentballen in Betracht mit ihrem oben ange-führten Verhalten zu verschiedenen Reagentien, wobei aber zu be-merken ist, dass die durch letztere, hervorgerufenen Färbungenoder Farbenveränderungen, wie die ursprüngliche Farbe des Pig-mentballens überhaupt (s. oben) nach den Sorten sich nicht gleichverhalten und die ersteren häufig nur bei sehr vorsichtigem Zusatzdes Reagens deutlich zur Wahrnehmung gelangen. Aus diesenUmständen und bei der geringen Grösse und Einförmigkeit derdas Pulver zusammensetzenden Theilchen ist die Erkennung undBeurtheilung desselben keine eben leichte Aufgabe. Ihre Lösunggelingt aber unbedingt, wenn alle oben angeführten Merkmaleaufgesucht und sorgfältig geprüft werden.
Fälschungen, respective Mischungen des Cacaopulvers und derübrigen Cacaofabricate mit Cerealien-Mehl sind mikroskopisch aufden ersten Blick zu erkennen.
Chemisches Verhalten. Der interessanteste Bestand-theil des Cacaos ist das Alkaloid Theobromin, dessen Menge