Beerenobst.
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deutlich 3fächerig, innerhalb der dünnen äusseren Fruchthautganz ausgefüllt mit einem in der Peripherie grünlichen, faserigen,weiterhin orangegelblichen, fein dunkler punktirten, dann röth-lich- oder gelblichweissen, wenig saftigen, weichen, fast mehligenFruchtmark, in der Achse mit zarten Fasersträngen und sehr kleinen,braunen verkümmerten Samen. Geruch obstartig, angenehm, einiger-massen gleich dem Geschmacke an Melonen erinnernd. Wasser-gehalt 83'7, Aschengehalt circa 1%.
30. Datteln, die getrockneten, reifen, beerenartigen Früchtevon Phoenix dactylifera L. (Palmae) in zahlreichen Sorten.
Fast walzenrund oder etwas kegelförmig, pflaumengross, amGrunde oft mit Resten des Perigons, mit dünner, brüchiger, ander Oberfläche mehr oder weniger grubig-runzeliger, glänzend gelb-oder rothbrauner äusserer Fruchthaut, gelbbräunlicher, sehr zucker-reicher, klebriger Mittelschicht und sehr dünnem, häutigem, weissem,seideglänzendem, längsfaserigem Endocarp, welches gleich einemSacke den relativ grossen (circa 25-30 Mm. langen), fast walz-lichen, an der Oberfläche hellbraunen, dicht querrunzeligen, aneiner Seite (Bauchseite) mit einer tiefen Längsrinne, an der ent-gegengesetzten Seite in der Mitte mit einem kleinen, rundlichen,knopfförmigen Hagelfleck versehenen Samen einschliesst, welcherder Hauptmasse nach aus einem sehr dichten und harten, horn-artigen, graublau!ichen Nährgewebe besteht, in dessen Rücken-fläche peripher, entsprechend dem Hagelfleck, der kleine, zarte,weissliche Keimling liegt. Von den verschiedenen Sorten sind be-sonders die grösseren braunrothen Alexandriner Datteln unddie kleineren blasseren Berberischen Datteln bei uns bekannt.Sehr reich an Zucker, der oft in den Gewebszellen in Krystallenausgeschieden ist (Fig. 136, II). Wassergehalt 28*9, Aschen-gehalt 1-3%
Anhang. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^reifen Scheinfrüchte von Ficus Carica L. (Mediterrangebiet;Moraccae) in zahlreichen Cultursorten. Sie gehen aus dem Blüten-stande hervor, welcher aus einem kurzgestielten, birnförmigen,hohlen, an der Oberfläche anfangs grünen, fleischigen Bliitenbodenbesteht, dessen Innenwand sehr zahlreiche gestielte, grünliche oderriithlichc weibliehe Blüten trägt (Fig. 137). Mit der Fruchtreife wirdder Blütenboden umfangreicher, saftiger, fleischiger, sehr zuckerreich,im Innern gelblieh, röthlich bis purpurn, während seine Aussen-fläehe je nach der Spielart grün bleibt oder eine bräunliche, vio-lette bis blauscbwarze Farbe annimmt. Die Fruchtknoten derweiblichen Blüten verwandeln sich in circa 2 Mm. grosse Stein-früchtchen oder gehen bei gewissen Spielarten ganz ein.
Beim Trocknen an der Luft schrumpfen die Feigen mehr oderweniger ein, die Oberfläche wird grobrunzelig und bedeckt sich mitausgeschiedenen Zuckerkrystallen. Je nach der Behandlung, nament-lich auch nach der Verpackungsart, haben die im Handel vor-kommenden getrockneten Feigen eine verschiedene Gestalt. Die
31. Feigen. Die frischen und die getrockneten