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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Blattgemüse.

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Blättern bestehen, von denen die äusseren fast kreisrund, unge-stielt, gewölbt, blasig-runzelig, grün, die inneren allmählich kleiner,gefaltet und gelb sind. Geruch und Geschmack kohlartig. Wasser-gehalt 85 - 8, Aschengehalt 0 - 5 0 / 0 .

26. Schnittkohl, die jungen, grundständigen Blätter vonBrassica Napus L. pabularia DC. Langgestielt, eingeschnitten-buchtig-gezähnt, leierförmig, oft kraus, seegrün mit violettem Stielund Kippen oder ganz violett, ziemlich fleischig.

b) Spinatgemüse.

27. Spinat, von Spinacia oleracea L. (Orient; Cheno-podiaceae) in mehreren, durch die Cultur entstandenen Formen.Untere Blätter lang- und dickgestielt, im allgemeinen spiessförmigoder eiförmig, in den Blattstiel keilförmig verschmälert oder zu-sammengezogen , ganzrandig, ausgeschweift oder ausgeschweift-entfernt-stumpf- oder lappig-gezähnt (auch leierförmig-nederspaltigund blasig-runzelig); obere Blätter kleiner und schmäler, alle kahl,glatt, glänzend-grün, dicklich, etwas fleischig, weich, schlaft. Ander Unterseite stark vorspringende Nerven. Geruch- und fast ge-schmacklos. Wassergehalt 94, Aschengehalt 1*9%

Selten mehr der sogenannte neuseeländische Spinat vonTetragonia expansa Murr. (Neuseeland, Japan u. a,; Aizoaceae).Blätter eiförmig oder eiförmig-rhombisch, spitz, in den Blattstielzusammengezogen, am Bande ausgeschweift, dicklich, graugrün.

28. Gartenmelde, von Atriplex hortensis L. (angeblichAsien; verwildert. Chenopodiaceae). Blätter gestielt, dreieckig-spiess- oder herzförmig oder länglich-dreiseitig, ausgeschweift-ge-zähnt, beiderseits matt gelblichgrün, in der Jugend, zumal unter-seits etwas mehlig bestäubt. Aeltere Blätter nicht selten blutrotn(oberste Stengelblätter länglich oder lanzettlich, ganzrandig). Geruch-und fast geschmacklos.

29. Rippenkohl, Mangold. Die grundständigen Blätter einerCulturform von Beta vulgaris L. Cicla, mit dünner, fast walzen-förmiger Wurzel, in mehreren Spielarten. Gestielt, eiförmig odereiförmig-länglich, stumpf, wellenrandig, manchmal kraus, rötnhcnoder grün mit weissen dicken saftigen Stielen und Rippen. Mirdie ganz jungen Blätter, sowie die Blattstiele und Rippen als Ge-müse verwendet.

c) Salaigemüse.

30. Salat. Die grandständigen, eine Rosette bildenden Blättervon Lactuca sativa L. (wahrscheinlich Culturform des einheimi-schen wilden Lattichs, Lactuca ScariolaL. Compositae) in mehrerenSpielarten, mit horizontalen, am Grunde herzförmigen, ganz- undwellenrandigen, zuweilen grobgekerbten, oft runzeligen oder blasig-runzeligen und krausen (Var. crispa L.) oder zerschlitzten (L. laci-niata Roth), hellgrünen oder braun bis rothbraun gefleckten weichenBlättern. Bei dem sogenannten Kopfsalat (Var. capitata L.)