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1 (1874) Die Perioden der Geschichte der Pharmacie
Entstehung
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118
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118Typus zurückführen; denken wir uns an Stelle der 4 At. H 2 At.

u

Sauerstoff (als 2werthiges Element 0), so haben wir Kohlen-

säure CO2.

Der Kohlenstoff kann wiederum durch ein 4werthiges Ele-ment ersetzt gedacht werden, z. B. im Zinnchloride SnCLj wärealso H4 des Sumpfgases durch CI4 und der C durch Sn ersetzt an-zusehen.

Ausführlichere Auseinandersetzungen sind in den oben ange-führten Werken nachzulesen.

Verschiedene Ansichten, theils als Hypothesen, theils auf aus-geführte Arbeiten gestützt, von Odling, Cooper, Butlerow undErlenmeyer, übergehe ich als für unsere Zwecke zu weitführende.

In allerneuester Zeit wurden Formeln aufgestellt, deren KetteAufschluss geben soll, wie die Elemente gruppirt gedacht werdenmüssten; ich will hier nur einige Beispiele geben, aus denen er-sichtlich sein wird, dass sie den Anfänger gar leicht verwirren,mögen sie auch für den weiter vorgeschrittenen Chemiker ein klaresBild geben:

H

Sumpfgas = HCH, also Kohlenstoff der vier Polypen-1

Harme nach den H ausgestreckt, oder CH4.

Aethylwasser stoff

HH

HCCH, oder C ^MII H \

HH

HH

Chloräthyl = HCCCl, oder G *%\11 CU

HHsiehe Wurtz a. a. 0. S. 131.

Kolbe hat im Journal für practische Chemie in einem Auf-satze : Moden der modernen Chemie, eine höchst gediegene Arbeitüber die Constitution chemischer Verbindungen veröffentlicht, auswelcher ich hier die Hauptsätze anzuführen versuchen will*).

1) Es stehen der Sauerstoff der Base zu dem aussenstehen-den Sauerstoffe der Säure immer in gleichem Verhältnisse, so:

a) in den lbasischen Säuren, z. B. Salpetersäure zur Base= (K0,NC>4)0, also der Sauerstoff der Base zum aussen-stehenden Sauerstoffe der Säure =1:1;

b) in den 2basischen Säuren, z. B. Schwefelsäure zurBase = 2(K0) + 2(S0 2 ). 0 2 = 2:2;

*) Hiebei ist O = 8, S

16.